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Donnerstag, 14. März 2013

Yes, now the rains weep o'er his hall, and not a soul to hear.

Ja, es ist ein paar Tage her, aber besser spät als nie ;)
Vergangenes Wochenende veranstaltete RTL2 sein etwas spät, aber dafür umso größer angekündigtes Game of  Thrones-Wochenende. Soll heißen: Die 2. Staffel an 3 Tagen. Am Freitag liefen 4 und am Samstag wie auch Sonntag 3 Folgen hintereinander ab 20:15 Uhr.
Dass die Serie epochal ist, muss wohl nicht nochmal erwähnt werden. Ich bin ein wirklicher Fan der Inszenierung, möglicherweise auch, weil ich, Schande über mich ^^, die Bücher noch nicht gelesen habe.
Aber ich bin mir sicher: Auch mit der Kenntnis der genauen Geschichte der schriftlichen Werke, werde ich diese Serie weiterhin lieben. Gut, die überzogene Gewalt und häufige Darstellung von nackten Menschen und sexuellen Handlungen sind Geschmacksache. Ich bin mir sicher, dass wir noch nicht das ganze Ausmaß gesehen haben, da die Serie mit Sicherheit geschnitten war. Was aber definitiv nicht zu leugnen ist: Die Bösewichte sind wirklich, wirklich verachtenswert böse. Man möchte sie Bekanntschaft mit dem Ananasfisch machen lassen, und selbst das ist noch zu gnädig. (Zum besseren Verständnis: Der Ananasfisch ist ein Schwertfisch mit einer Ananas. Der rektal eingeführt wird.)
Worüber sich allerdings streiten lässt, ist die Umsetzung der Ausstrahlung durch RTL2.
Angeblich erfolgte die Komprimierung auf ein Wochenende aufgrund der Massenuntauglichkeit der Serie und dem geänderten Medienkonsumverhalten der Fans.

Doch wer bitte freut sich nicht gerne jede Woche auf eine neue Folge seiner Lieblingsserie? Hat man dann nicht mehr davon? Natürlich nur, wenn es nicht so erfolgt, wie es Pro7 praktiziert: Mal eine neue Folge, dann eine alte, dann mehrere alte die nicht zusammen passen, möglicherweise wieder eine neue aber dann evtl doch wieder eine uralte. Und am Besten gleich 4 Folgen hintereinander, die thematisch und vom Ablauf her nicht zusammen passen. Natürlich ist dann ein ganzes Wochenende sinnvoller. Aber wer hat wirklich 3 Tage am Stück die Zeit, sich 3-4 Stunden vor den Fernseher zu setzen? Vor allem, wenn der Sonntag noch dazu gehört? Da verpasst man lieber nur eine Folge, um sie vor der kommenden Woche noch "nachsehen" zu können, als ganze 3 am Stück.
Als Experiment hat das Wochenende meiner Meinung nach nur in einer Hinsicht Aussagekraft: Es gibt viele Menschen, die diese Serie mögen. Da ihnen kaum etwas anderes übrig bleibt, der derzeitigen Taktik von HBO und dem allegemeinen Serienzulauf nach Deutschland geschuldet, als dieses Wochenende GoT zu widmen, sagt es allerdings nicht das Geringste über das bevorzugte TV-Schau-Verhalten der Deutschen aus. Mal davon abgesehen finde ich es doof, meine Zeitplanung nach dem TV-Programm zu richten.

Fazit: Es war toll und grandios, eine so gute Serie auch mal im deutschen TV sehen zu können. Doch die Argumente für die Umsetzung sind nicht zu halten und für einen normalsterblichen, arbeitenden Menschen so auf Dauer nicht praktikabel. Erfreulich übrigens: es lief überraschend wenig Werbung.

Oder geht es euch da anders? Findet ihr es gut, wenn Serien so zusammengefasst gesendet werden?

Was sich allerdings bei einem Wochenende anbietet, ist ein bisschen ein Themenwochenende draus zu machen. Das hat bei mir eigtl nur bedeutet: Essen ^^
Also, thematisch passendes Essen. Nach ein bisschen Recherche fand ich ich den Blog "Inn at the Crossroads", deren Schreiberinnen sich der Nahrung der 7 Königreiche gewidmet haben. Von ihnen stammt auch das offizielle Kochbuch zur Reihe, welches vermutlich im April/Mai auch auf Deutsch erscheinen wird.
Der Erfolg der Rezepte war.. durchwachsen muss ich zugeben ;)

Samstag sollte es "Blandissory" geben, was ich als eine Art.. Nunja, ich weiß gar nicht, was ich erwartet habe ^^
Es sollte eine Mischung aus Brei, Suppe und Auflauf werden glaube ich. Aber da ich vergessen habe, die Kommentare zu lesen, die eindeutig auf eine Suppe hinauslaufen, habe ich das Rezept doch gekocht. Eine Suppe sollte nämlich eigentlich nicht auf dem Speiseplan stehen.
Schlussendlich ist es eine Art Hühnersuppe mit außergewöhnlichem Geschmack. Nicht schlecht. Unerwartet und gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Allerdings habe ich mit die Dosierung der Zutaten etwas stark variiert, so dass ich nicht sagen kann, was genau herauskommt, wenn man sich konkret an die Vorgaben hält ;) Nun, vermutlich sieht es deswegen auch nicht ganz so hübsch aus, wie auf den Bildern der "Vorkocherinnen" ^^
Verzeiht die Qualität der Bilder übrigens, ich bin etwas leid, das zu sagen, aber auch hier wieder nur schlechte Handyqualität *seufz*


Sonntag standen "Cod Cakes" auf dem Speiseplan. Kabeljauküchlein. Im Endeffekt soetwas wie Fischfrikadellen. Statt des Lauchs habe ich Lauchzwiebeln genommen und auch hier gilt der Kommentar zur Abweichenden Dosierung. Aber: Unglaublich lecker. Mr. A war es zu viel Lauch, aber mich hat es begeistert.
Ich habe das altmodische Rezept gemacht und kann die Meinung zur Sauce nicht teilen: Sie hat super gepasst und war wirklich lecker. Mr. A meinte, sie schmeckt wie Stampfkartoffeln, aber dem kann ich eigtl nicht zustimmen. Möglicherweise aufgrund ähnlicher Gewürze. Wie auch immer: Superlecker. Werde ich definitiv wieder zubereiten.


Irgendein komischer Gedanke hat mich dazu gebracht, mich in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch an Sansas Zitronenküchlein zu machen. Das Rezept stammt diesmal aber nicht vom Crossroad-Blog sondern von diesem hier. Es war etwas umständlicher, als erwartet. Ich sollte mir endlich angewöhnen, Rezepte nicht nur zu überfliegen und die Zutaten anzusehen, sondern auch wirklich den Ablauf zu lesen ;)
Nunja, nachdem die erste Ladung ein wenig.. sagen wir "wenig hübsch" war, sah die zweite Ladung umso besser aus. Ich habe den Eischnee mit der Hand geschlagen und etwas Zucker hinzugefügt, was meine Zutatenplanung ein wenig durcheinander geworfen hat und die Küchlein am Ende etwas süßer wurden, als beabsichtigt. Aber dennoch waren sie ausgesprochen schmackhaft. Eher wie etwas festerer Pudding. Sehr lecker ;)


Interessante Überlegungen zu Essen in GoT gibts übrigens noch hier.
Nun, es war auf jeden Fall ein schönes Wochenende. Tolle Serie, leckeres Essen und Mr. A. Was will ich mehr? ;)
Und ja, ich habe auch an meinen Hausarbeiten gearbeitet.
Das darf nicht fehlen. Leider ^^

Dienstag, 19. Februar 2013

Ei, Großmutter, was hast du für große Augen?

Ein gewisses Grundrepertoire an Märchen gehört zu einer kreativen und von Fantasie erfüllten Kindheit dazu, davon bin ich überzeugt. In die Welt von Schneewittchen, Allerleirau und den sieben Schwänen einzutauchen vermittelt Kindern eine Vorstellung von unterschiedlichst geprägten Charakteren. Von Gut und Böse im klassischen Sinne ebenso wie von Mitleid, Verrat und Liebe. Märchen sind geprägt von Idealen, aber auch vollgestopft mit Metaphern und Selbstironie. Der erste Schritt ist das Amüsement beim Lesen, der zweite das Nachdenken und Interpretieren, das oftmals weitaus später kommt. Ich möchte Märchen nicht missen und bin meinen Eltern sehr dankbar dafür, von ihnen von klein auf mit den unterschiedlichsten Geschichten in Berührung gebracht worden zu sein. Ich lese heute noch sehr gerne in unseren Märchenbüchern, ob es sich nun um die von den Grimms oder Andersen gesammelten Klassiker oder auch internationale Geschichten handelt. Es findet sich eigentlich für jede Stimmung das passende Märchen, das schön bleibt, gerade auch, wenn eine eher antiquierte Sprache verwendet wird, wenn man es nicht zum ersten Mal aufschlägt.
Die Leistung der Grimms, Märchen zu sammeln und einheitlich zusammen zu fassen, ist beachtlich. Gerade weil sie Kernaspekt der deutschen Märchenkultur sind, hab ich mich auf die neue Vox-Serie „Grimm“ gefreut und hohe Erwartungen in diese Verfilmung gesetzt.

Mittwoch, 21. November 2012

Die Katz im Sack..

Nachdem die große Diskussion um die Legalität und Illegalität von Streamingportalen auch weiterhin immer wieder ihren Weg in die Medien oder den Alltag findet, waren mein Herzblatt und ich auf der Suche nach legalen Möglichkeiten, Filme im Netz anzusehen.
Es sollte nicht zu teuer sein (Studenten eben) aber sowohl unserem Anspruch an Auswahl und Qualität genügen. Da wir begeistert Serien sehen (die leider im deutschen Mainstream-TV eher nicht anzutreffen sind) wäre etwas Orientierung in diese Richtung definitiv ein Pluspunkt.
Hängen geblieben sind wir bei dem aus Rundfunk und Fernsehen so bekannten Lovefilm, das ja bekanntermaßen zu Amazon gehört. Bei Bestellungen bei letzterem bekommt man ja immer mal wieder einen 30-Tage-Testen-Code mit (inzwischen ja auch in der Fernsehwerbung zu finden), der als die perfekte Gelegenheit erschien, das so gepriesene Filmverleihportal zu testen. Der DVD-Versand sagte uns im Allgemeinen nicht so zu, da wir eigentlich gerne spontan etwas auswählen, unsere Liste lang ist und längere Planungszeiten einfach wenig praktikabel.

Nun, daher fiel unsere Wahl auf den Video on Demand- Service.

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