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Montag, 25. November 2013

To run away with you through time, where would we go who might we find...

Huuuh.. das Wochenende ist um und passend zur stark vernachlässigten "Nicht-Tradition" des Movietastic Monday kann ich vom Tag des Doktors am Samstag berichten.

Nun, um die Spoiler so gering wie möglich zu halten für alle, die diese Jubiläumsfolge noch nicht sehen konnten:
Es war nicht die emotionalste Folge der Serie. Dramatische, tragische Elemente fehlten im Grunde komplett. (Das muss allerdings nicht schlecht sein - ich habe nicht zwingend den Drang, im Kino in Tränen auszubrechen ^^) Dagegen gab es herzerwärmende Momente, die einen hoffnungsvoll lächeln ließen und tief in die Kiste des "Mitfreuens" griffen.
Natürlich kann an der Praxis, die gesamte Ambition, das ganze Leiden des Doktors auf den Kopf zu stellen und quasi ad absurdum zu führen, auch Kritik geübt werden. Doch ich persönlich sehe lieber das erfreuliche Ende mit der Erleichterung und dem hoffnungsvollen Start in eine neue Grundhandlung.
Endlich mal nicht nur Tränen, Schmerz und Einsamkeit. Endlich mal ein Lichtblick für den armen Mann ^^
Im Grunde plätschert auch so die ganze Handlung der Folge dahin: kleine lustige Highlights und ein rundum wohliges Gefühl des Daheimseins. Der große Boom fehlte, aber meiner Meinung nach war der nicht wirklich nötig.
Die Atmosphäre mit all diesen Whovians war Boom genug für mich ;D
Bei anderen Filmen hat man ja oft noch eine gewisse Diskrepanz in den Interessen, da sich die meisten Genre ja mit unterschiedlichsten anderen Interessen kombinieren lassen. Aber bei diesem Kinobesuch kam mir die ganze Angelegenheit anders vor. Das gemeinsame Hinfiebern auf diese Jubiläumsfolge lag in der Luft. Es ist schwer zu beschreiben - auf jeden Fall war es schön ;)

Im Gegensatz zum restlichen Drumherum. Hiermit möchte ich das Cinestar in Mainz ein wenig an den Pranger stellen. Schön, dass sie nach dem Ansturm auf die Karten noch zwei weitere Säle organisieren konnten. Aber dann nicht auf die zusätzliche Besuchermenge zu reagieren und die Tickets, die nur online gekauft werden konnten, an einem einzigen Einlass zu kontrollieren zusätzlich zum üblichen samstäglichen Besucherverkehr (und der war echt arg oO), war meiner Meinung nach ziemlich schlecht organisiert. Das Arbeitsthempo am Knabberverkauf mal außen vorgelassen - ich habe selten höhere Preise für das leibliche Wohl in einem Kino gesehen. Nun, da die Schlangen lang und das Gedränge groß war, haben wir diesen Punkt auf der üblichen Kinogang-Liste gestrichen. Schön war aber auch, dass der Saal zum Zeitpunkt des eigentlichen Filmbeginns noch geschlossen war, dann noch die Besucher aus dem vorherigen Film aus dem Saal gelassen und dieser gereinigt werden musste. Endlich im Kinosaal angekommen fällt einem dann auf, dass man ja im Begriff ist einen 3D-Film zu sehen - und zwar ohne 3D-Brillen. Die mussten dann nämlich nach erneutem Anstehen an der Kasse zu jeweils einem Euro dazugekauft werden. Das hatten die am Einlass vergessen zu sagen.
Diese miserable Organisation hat den Kinogenuss dann doch ein ganzes Stück geschmälert.

Aber ich lasse mir von Cinestar Doktor Who nicht verderben *-*
Es war wirklich, wirklich eine richtig gute Entscheidung, den Samstagabend mit einer Menge Whovians in diesem Kino zu verbringen und den Anweisungen für sachgerechtes und regelkonformes Verhalten nach sontaraner Art zu lauschen. Hach, und die Idee mit dem Popcorn *mihihi* ^^

Schlussendlich: Es war echt toll.. alle möglichen Kritikpunkte hin oder her - ich bin ziemlich froh, dass die Möglichkeit bestand, die Jubiläumsfolge in Deutschland im Kino zu sehen. Das war wirklich ein Erlebnis.


Montag, 27. Mai 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XV

Ein Blick auf den Kalender uuuuund: Es ist schonwieder Montag.
Wie schön, dass mich das Kurzfilmprojekt daran hindert, meinen Blog zu sehr zu vernachlässigen ;)
Schade natürlich für diejenigen Leser, die mit den Filmchen nichts anfangen können, aber gut für mich: Auf der Suche nach verwertungswürdigen Material finde ich viel wunderbar Zeitvertreibendes. Okay, ob das in einer Zeit, in der ich mich vor allem auf Vorstellungsgespräche vorbereiten muss, wirklich so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Aber es ist auf jeden Fall nett ;)

Heute präsentiere ich euch einen Kurzfilm, der ein wenig speziell ist.
Möglicherweise kennen ein paar von euch "Heavy Rain", dieses bezaubernde und stellenweise ein wenig verstörende Videospiel, bei dem man auf der Suche nach seinem Sohn über die Grenzen des Charakters hinaus gehen und seine eigenen Grenzen erforschen muss/kann/darf.
Nun, die Entwickler dieses Spiels, Quantic Dream, brachten im vergangenen Jahr eine Art Tech-Demo heraus, in der eine neue Animations-Technologie vorgestellt wird.
Die Handung: Ein Android namens Kara wird zusammengebaut und auf seine Funktionen getestet. Doch es kommt zu Unregelmäßigkeiten..

Eigentlich.. eigentlich muss zum Film an sich nicht viel gesagt werden.
Die Darstellung spricht für sich selbst. Man kann viele Überlegungen über die Bedeutung des Inhaltes anstellen, aber die Emotionen können auch ganz ohne Interpretation im Raum stehen bleiben.
Auf jeden Fall legt diese PS3-Animations-Technologie stellenweise größeres schauspielerisches Talent an den Tag als so mancher "realer" Star-Schauspieler.


Montag, 20. Mai 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XIV

Juhu, endlich mal wieder ein Moviemonday, der auch wirklich am Montag in die Tiefen des Internets geworfen wird ;)
Heute passenderweise das Thema "Die Zeit, die wir haben, die wir aber nicht nutzen und erst zu spät bemerken, wie wichtig sie war", oder so ähnlich.

Ein Kurzfilm, der an der französischen "Bellecour Ecoles d'art" von Fabien Weibel und den 3 weiteren Studenten Sandrine Wurster, Debatisse Victor and Manuel Alligné in deren letzten Schuljahr produziert wurde, ist der heutige Film der Woche. Ausnahmsweise mal eine etwas aktuellere Arbeit. Der Film um einen Mann, Hubert, der an einem ganz normalen Morgen aufwacht ohne zu wissen, dass er nur kurz darauf den Tod finden soll, stammt aus dem vergangenen Jahr. So übersichtlich die Story erscheint (Charakter erwacht, verbringt etwas Zeit mit irgendwelchen Aktionen, stirbt durch einen mehr oder weniger dramatischen Umstand), so überraschend verläuft sie in "Destiny".
Anstatt ins Jenseits hinüber zu gehen, springt Hubert wieder in die Anfangsszene des Tages, verlebt also eine Geschichte, welche im Ansatz an "Täglich grüßt das Murmeltier" erinnert. Der Unterschied liegt vor allem darin, dass die Hauptperson nach seinem immer wiederkehrenden Zeitsprung sich selbst in allen zurückliegenden Zeitsprüngen handeln sieht. Klingt jetzt kompliziert, aber schaut euch den Film an: Es ist alles andere als schwer verständlich. Außerdem ist die Handlungsspanne viel kürzer.

Der Film ist die altbekannte Mahnung, die Schönheit des Augenblicks zu genießen und sich nicht an Zeit und Routine feszuklammern. Darüber könnte man viel philosophieren und das ist tatsächlich auch getan worden (empfehlenswert hier und hier), aber ich finde, die Aussage spricht ausreichend für sich selbst.
Sich ständig an irgendwelchen Kleinigkeiten aufzuhängen, sich kirre zu machen wegen Dingen, die eine halbe Stunde später keinerlei Relevanz mehr besitzen, sich nicht in Geduld zu üben sondern alles jetzt sofort gelöst bekommen zu wollen.. das ist ungesund und zudem auch nicht hilfreich, im Leben Freude zu finden. Das sollte man sich ab und an ins Gedächtnis rufen und das eigene Handeln dementsprechend zu überdenken ;)


Samstag, 18. Mai 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XIII

Ich weiß, ich weiß, es ist schon fast wieder eine Woche rum und der Montagsfilm ist mehr als überfällig. Aber besser spät als nie. Die Woche ist mal wieder viel zu schnell vergangen, da ging das völlig unter.
Dafür gibts heut ein kleines Schmankerl, das zugleich auch ein bisschen Werbung ist und außerdem noch gesellschaftliche Wichtigkeit besitzt. Sozusagen.

Ein Teilnehmer des Wettbewerbs zum Deutschen Webvideopreis ist der heutige Film über die Bedeutung der Feuerwehr und die Relevanz des uneigennützigen Einsatz des Einzelnen für unser Leben.

Der Preis an sich wird dieses Jahr bereits zum dritten Mal vergeben und "würdigt innovative und herausragende Werke im Bereich Online-Video aus dem deutschsprachigen Raum". Thematisch passend ist die Preisverleihung am 25.05.2013 natürlich per Stream im Internet live zu verfolgen. Es ist also nicht mehr lang hin, bis die Gewinner fest stehen.
In vielen verschiedenen Kategorien wie beispielsweise FAQ (Anleitungs- und Hilfevideos), Action, Cute (hauptsache süß und knuddelig), Let´s Play oder auch OMG (größter Überraschungseffekt in einem Video) sind seit dem 2. Mai die Nominierungen vergeben worden. Das nachfolgende Video tritt als Online-Werbevideo an.

Ich halte es für überaus unterstütztenswert. Zum einen weil der Ersteller ein Bekannter ist, dem ich den Sieg natürlich gönnen würde. Zum anderen aber auch, weil die Thematik wirklich wichtig und essentiell für unser Leben ist und der erste Platz möglicherweise auch ein wenig öffentlichkeitswirksame Publicity für den Einsatz in der Feuerwehr schafft. Auch in den Köpfen von Arbeitgebern, die ihren Mitarbeitern mehr Flexibilität zugestehen könnten, was das ehrenamtlichen Engagement in der Lebensretterbranche angeht, und ebenfalls bei Jugendlichen, die sich oftmals etwas mehr auf ihre Bedeutung für das Allgemeinwohl besinnen könnten.

Wer das ebenso sieht wie ich, der kann noch abstimmen, und zwar am einfachsten über diesen Link: http://webvideopreis.de/nominiert/win/seidabei-werbefilm/

Dies funktioniert einmal täglich über die Klicks auf den entsprechenden Seiten der Videos. Am Ende des Tages werden die jeweiligen Likes, Shares, Gplusse, Tweets und Links zusammengezählt und schließlich zu einer Gesamtzahl zusammengefasst. Das Video mit der höchsten Webpräsenz gewinnt.

Ein bisschen Prominenz ist übrigens auch vertreten. Nichtlustig hat seinen Trickfilm hochgeladen und auch vom Postillion gibts eine Einsendung. In der Kategorie "Fail" sind Mc Donalds und Edeka vertreten. Die Sparda Bank hat leider untersagt, ihr Werbevideo in dieser Nominierung für die "Silberne Sellerie" zu veröffentlichen. Und weils thematisch so gut passt, sehe ich mir auch gleich noch an, was ich bei meinen anstehenden Bewerbunsgesprächen so zu tun habe. Und was ich eher lassen sollte ;) Der in diesem Video präsente Dr Allwissend hat übrigens auch noch ein weiteres informatives Werk in den Nominierungen platziert. Dort geht es darum, warum überhaupt jeder Apple so unfassbar toll findet. Hrm.


Montag, 6. Mai 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XII

Unerwartet startet die Story des heutigen Montagskurzfilms "Spin", welcher von der unabhängigen Produktionsfirma Double Edge Films von Jamin Winan herausgebracht wurde. 2005 online veröffentlicht hat er inzwischen über 45 Festival Award auf über 80 Festivals weltweit abgestaubt.
Die Produktionsfirma wurde 1998 von Jamin Winans in Denver gegründet. Zusammen mit seiner Frau bringt er Kurzfilme heraus und versucht in den Projekten immer eine tiefere Bedeutung mitschwingen zu lassen.

Inhaltlich geht es in Spin einen mysteriösen DJ, welcher mithilfe zweier Turntables versucht den Lauf der Geschichte mehrer Menschen zu verändern. Und stößt dabei auf ungeahnte Schwierigkeiten.

Die Story ist einprägend, amüsant und stimmt nachdenklich. Meine ehemalige Religionslehrerin zeigte den Film im Unterricht und wir haben einige interessante Diskussionansätze gefunden. Auch weil nichts eindeutiges genannt wird.
Natürlich kann man sich fragen, ob der DJ in gewisser Weise Gott versinnbildlicht, aber dann muss man sich auch seinen eigenen Ansprüchen an Gott, das Leben oder soetwas wie das "Schicksal", je nachdem an was man glaubt oder nicht glaubt, stellen.
Nun, möglicherweise kann jeder seine eigene Lehre aus der Geschichte ziehen. Ich wüsche euch viel Spaß dabei ;)


Montag, 29. April 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XI

Ein Film mit einem Zeichenstil der etwas anderen Art steht heute auf der Montagsliste: Red.

Leider habe ich vom Ersteller nur das Pseudonym und den Herkunftsort in Erfahrung gebracht.So sucht iIn diesem 2010 vom australischen User bloodmage478 erstellte Kurzfilm in einer Anlehnung an das Märchen Rotkäppchen ein kleiner, schüchterner Wolf die Aufmerksamkeit und Zuneigung eines kleinen Mädchens mit rotem Cape zu erringen. Doch da er sich dabei nicht gerade geschickt anstellt, ist sie am Ende wenig beeindruckt von ihm. Ein Einhornhäschen, das sich als bösartiger herausstellt, als es aussieht, bringt schließlich eine dramatische Wendung in diese Geschichte.

Die Animation ist nicht perfekt, aber der außergewöhnliche Stil lässt einen das gerne vergessen. Mal wieder kommt die Handlung ohne gesprochene Worte aus, die Bilder sprechen für sich selbst und erzählen alles, was man zum Verständnis der Handlung benötigt. Darüber hinaus schaffen sie eine sehr flüchtige Atmosphäre, welche sowohl die Flüchtigkeit der Begegnung der beiden Kinder sowie die Flüchtigkeit der Möglichkeiten, den anderen für sich zu gewinnen, widerspiegelt. Denn kaum hat der kleine Wolf aufgegeben und zieht von dannen, ist die Angebetete schon in Todesgefahr und die Wahrscheinlichkeit, sie wiederzusehen, drastisch gesunken. Der Kurzfilm erzählt aber auch von Kräften, die in uns stecken und die wir noch nicht erahnen, von Hingabe und auch von Mut. Was dieser Film in 2,5 Minuten packt ist wirklich zauberhaft.
Oh, und natürlich: Never trust the bunny ;)


Montag, 22. April 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday X

Auf den Wunsch von Mr. A hin gibts heut eine Mischung aus Kung Fu, Asiatinnen und Essen.. Dinge, mit denen man ihn immer locken kann ^^

Ein hungriger, erschöpfter Mann/Junge kommt in eine Stadt und möchte eigentlich nur etwas zu Essen nach seiner langen und beschwerlichen Reise. Es grenzt an ein Wunder, als er plötzlich von einem attraktiven asiatischen Mädchen Dim Sum umsonst angeboten bekommt. Doch schon nimmt das Unglück seinen Lauf: nicht nur sie möchte ihn von ihrer Kochkunst überzeugen, auch eine westliche Dame kommt des Weges und präsentiert ihm ihre Fast-Food-  Gerichte. Ein Catfight um die Vorrangstellung von traditionellem chinesischem Essen und amerikanischem Fast Food ist die logische Konsequenz..

Mal von der schönen, ungewöhnlichen aber absolut stimmigen Animation abgesehen, welche gerade in den Parts mit viel Bewegung ausgezeichnet passt, finde ich die Story dieses ursprünglich japanischen Kurzfilms von 2011 ausgesprochen kurzweilig und eine wirklich süße Idee.. Und ausgesprochen klischeehaft, aber.. wayne? ^^ Meiner Meinung nach hat das Wolfsmoke Animation Studio ein amüsantes Filmchen für Mann und Frau produziert ;)


Montag, 15. April 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday IX

Heute gibts ein bisschen Sommer, Sonne, Sand- Feeling am Movietastic Monday ^^
Oh, und Meerjungfrauen mit Brüsten (was mir das wohl wieder für Googlesuchbegriffe einbringen wird )..
Und Gummibärchen..
Besser geht es doch kaum, oder? Achso, für den ein oder anderen Mann unter euch, dem Brüste nicht genügend Ansporn sind, das Video zu sehen (was mich jetzt doch ein wenig verwundern würde ;P): Es wird auch gekämpft..

Viel kann ich zur Entstehung des Videos leider nicht sagen, ich vermute allerdings, dass es als Untermalung zum Song gedacht gewesen sein könnte - ausnahmsweise ists mal anders herum - da auf der Youtubeseite des Künstlers weitere Arbeiten in dieser Richtung zu sehen sind.
Ich für meinen Teil kann mich voll und ganz mit dem Königsfisch identifizieren und finde die Idee des Videos ganz bezaubernd. Auch der Zeichenstil ist stellenweise echt klasse; man braucht zum Transport von Inhalten eben nicht zwingend ultrakrasse High End Animation ;)
Ich weiß, der Mittelteil ist ein bisschen langatmig, aber das Ende reißt es wieder raus..
Viel Vergnügen damit ^^

Montag, 8. April 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday VIII

Passend zu einigen Unstimmigkeiten letzte Woche und einem anstehenden Beitrag dieser Woche, der sich u.a. auch auf meine Kindheit bezieht, ist die Protagonistin des dieswöchentlichen Montagskurzfilms, ein kleines Mädchen namens Abigail.
Animiert wurde der Film 2008 von einem User des Online-Produktionsstudios Aniboom namens Piscosound. Abigail ist etwas passiert, das unheimlich vielen Kindern passiert ist und noch passieren wird: Sie hat Zimmerarrest. Doch sie möchte das nicht auf sich sitzen lassen und plant gemeinsam mit ihren Kuchscheltieren einen Schlag gegen ihre Eltern, der eine solche Bestrafung in Zukunft verhindern soll. Dabei geht es jedoch nicht darum, ihnen ernstlich zu schaden, sondern darum, "die Kontrolle zu übernehmen" und selbst zu bestimmten, was man zu tun und zu lassen habe.

Mir gefällt der Film, weil ich mich in der Kleinen sehr gut wiedererkenne. Diese Hilflosigkeit gegenüber den elterlichen Entscheidungen, die man selbst als ungerecht und ungerechtfertigt empfindet. Oder vielleicht als gerechtfertigt, aber vollkommen überzogen.
Man wirft seinen Eltern in seiner Wut die gemeinsten Dinge an den Kopf, doch ändert dies nichts an der Tatsache, dass man sie letzten Endes, trotz all dieser Empfindung von Ungerechtigkeit, doch liebt und man möchte, dass es ihnen gut geht ;)


Montag, 1. April 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday VII

Passend zum Feiertag eines christlichen Festes mit heidnischen Wurzeln präsentiere ich euch heute die traurige Geschichte des Wikingers Björn.
Sie ist Teil einer Bachelorarbeit der Studenten Benjamin J. Kousholt, Daniel D. Christensen, Mads Lundgaard Christensen, Jesper A. Jensen, Jonas K. Doctor, Steffen Lyhne, Pernille Ørum-Nielsen, Frederik Bjerre-Poulsen und Jonas Georgakakis für die dänischen Hochschule für Animation, The Animation Workshop. Diese Talentschmiede präsentiert online die beinahe unzähliche Vielfalt an Animationen der Studenten und macht diese für eine breite Öffentlichkeit u.a. auf Youtube verfügbar. Ich empfehle jedem, der sich für animierte Kurzfilme auf besonders hohem Niveau interessiert, die Inhalte der Hochschule zu durchforsten: Die Zeit ist nicht vergeudet ;)

Dieser Kurzfilm von 2011 erzählt die Geschichte eines alternden Wikinger, dessen letzter Wunsch es ist, im Kampf zu sterben und so ehrenvoll in Walhall einziehen zu können. Doch das gestaltet sich nicht ganz so einfach, wie man es vermuten würde.
Der Kontrast zwischen amüsanten und spaßigen Elementen und der großen Tragik des Helden hat mich sehr fasziniert und, das muss ich zugeben, auch etwas mitgenommen. Björn ist ein Charakter, mit dem der Zuschauer mitfühlt, den er lustig findet, mit dem er leidet. Man möchte in den Film springen und eingreifen, doch man kann nur zusehen und hoffen.
Hinzu kommt der Gedanke des "Guten Willens", den man jemandem attestiert, der einen Fehler ohne Kenntnis der eher unschönen Folgen und mit besten Absichten begangen hat. Darüber möchte ich mich eigentlich nicht weiter auslassen, denn die Geschichte ist meiner Meinung nach zu eingängig und emotional, um da eine große Interpretationsmission zu starten.

Ich hoffe, euch gefällt dieses Meisterstück ebenso wie mir ;)

Montag, 25. März 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday VI

Meine derzeitige Haupt-Hausarbeit dreht sich um das Kulturphänomen Werbung, genauer gesagt um Frauen in der Werbelandschaft der 50er und 60er Jahre. Was das nun mit dem Movie Monday zu tun hat?
Nun, auch Werbespots sind Kurzfilme, die manchmal unter mehr, manchmal eher unter weniger Aufwand betrieben werden. Werbung an sich präsentiert sich sowohl als Spiegel der Gesellschaft, als Ausdruck ihrer Bedürfnisse, Traditionen und Entwicklungszustände, andererseits aber wirkt sie aktiv an der Gestaltung der kulturellen Entwicklung mit. Es ist ein ausgesprochen spannendes Thema, wie ich finde, da sich nicht nur kultur/sozialhistorische und medienhistorische bzw. -wissenschaftliche Ansätze verfolgen lassen, sonden auch psychologische Aspekte mit hineinspielen.
Hm, wie kriege ich jetzt die Kurve zu meinem Kurzfilm?
Ah, ich habs: Cupcakes! Und Kiefer Sutherland ^^
Muss man dazu noch mehr sagen? Die Werbung lief damals im Kino in der Vorschau zu Expendables und hat mich fast ein bisschen mehr beeindruckt, als der Hauptfilm. Fast ;)
Eigentlich geht es um das Acer Ultrabook, aber dieser Aspekt ist angesichts der Grundidee eigentlich zu vernachlässigen. Das soll auch keine Werbeaktion für Acer sein.. Sondern einfach ein kreativer, beeindruckender Werbespot, der u.a. auch zeigt, dass Cupcakes inzwischen ganz oben angekommen sind ^^ Mehr gibt es dazu ausnahmsweise eigentlich auch nicht zu sagen..



Und alle, die sich jetzt Fragen: WOW, WIE HABEN DIE DAS NUR GEMACHT??!! können hier einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Montag, 18. März 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday V

Falls sich noch jemand an die Oscar-Verleihung vor ein paar Wochen erinnert und möglicherweise die Gewinner verfolgt hat, dann ist ihm der nachfolgende Kurzfilm mit Sicherheit ein Begriff.
Es geht um den Gewinner in der Kategorie "Bester animierter Kurzfilm": Paperman (oder deutsch: Im Flug erobert). Den Preis nahm John Kahrs entgegen, ein US-amerikanischer Regisseur und Animateur.  Nach seiner Arbeit bei Pixar wechselte er 2007 zu Pixar und möglicherweise sind euch von ihm zB Monster AG, Ratatouille oder Rapunzel-neu verföhnt ein Begriff.

Der Kurzfilm ist ein kleines Beispiel für die Mühe, die man sich macht, die Aufmerksamkeit eines Menschen zu erringen. Nichts scheint zu funkionieren. Bis das Schicksal, oder möglicherweise auch ein kleines Wunder, wie man es auch nennen mag, eingreift und unmöglich Geglaubtes möglich macht.
Das ist vielen evtl. ein wenig weit hergeholt, aber für mich hat es unter anderem diese Bedeutung.
Auf jeden Fall finde ich ihn wundervoll. Ich hoffe, euch kann er ebenfalls verzaubern.




Einen ausgesprochen ausführlichen Artikel zu Paperman findet sich bei "Sir Donnerbolds Bagatellen". Hintergründe, Analyse.. Reinlesen und staunen ;)

Montag, 11. März 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday IV

Nach dem Abstecher in die Möglichkeit der Vermittlung von gewichtigen Themen in Kurzfilmen vergangene Woche, gibt es heute wieder etwas amüsantes.
Nunja, am Ende hat es einen Twist, den ich lustig aber sehr dramatisch fand. Mr. A hat wieder sein herrliches Bösewichtlachen ausgepackt, als ers gesehen hat ;)
Ergo: Definitiv bis ganz ans Ende ansehen, ich möchte jedoch nicht zuviel verraten.

Ansonsten: Der Film wurde von Dylan VanWormer und Logan Scelina  im Rahmen ihres Studiums am Ringling College of Art and Design produziert.entwickelt und 2011 veröffentlicht. Er gewann den "Best of Ringeling"-Award desselben Jahres am genannten College, also die Auszeichnung für die beste in diesem Jahr entwickelte Arbeit.


Montag, 4. März 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday III

Nachdem die letzten zwei Kurzfilme eher amüsant und süß waren, wird es heute etwas ernster. Der nachfolgende Clip ist Teil einer Kampagne aus dem Jahr 2011, der die Natur wieder in das Bewusstsein der Menschen zurück bringen soll. Gedreht wurde er von deutschen Studierenden der Filmakademie Baden-Württemberg und hat bereits einige Preise abgesahnt. So beispielsweise in Cannes beim Young Director Award den ersten Platz in den Kategorien „European Branded Short“ und „European Filmschool“. Die Seite der Kampagne und auch die Möglichkeit, direkt Feedback zu hinterlassen, findet sich hier: http://www.wemissyou.de/.


Ich muss sagen, mich hat der Kurzfilm nachhaltig beeindruckt und gerade gegen Ende musste ich sehr schlucken. Als Dorfmädchen habe ich bisher keine großen Probleme damit gehabt, die Natur zu vermissen. Selbst in Wiesbaden finden sich immer wieder grüne Flecken und Bäume und nachdem Mr. A direkt in Feldnähe wohnt, ist es nicht ganz so dramatisch. In Marburg hat man ja eigentlich überall einen Blick auf den Wald und ist innerhalb von 20 Minuten mitendrin.
Aber in einer Stadt zu wohnen, in der ich nicht innerhalb einer halben Stunde in Außenbezirke komme um abseits den Trubels Ruhe in der Natur zu finden. Niemals.
Ich weiß nicht wie es euch geht, aber meiner Meinung nach lohnt es sich immer, den eigenen Bezug zur Natur und auch das Verhalten ihr gegenüber zu hinterfragen. Und notfalls eine Änderung anzustreben, wenn die aktuelle Situation Misstände aufweist.

Sonntag, 24. Februar 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday II

So ganz sicher bin ich mir mit der Kategorie nicht.
Ich wollte irgendetwas, das sich nach Filmen anhört, das ganze auf einen gewissen Wochentag festlegt und auch ein wenig kreativ ist. Der Vorschlag kommt von Mr. A.
Was mich daran stört ist nur die Allgemeinheit der Aussage, denn eigentlich soll es nur um die bereits erwähnten Kurzfilme gehen. Aber dummerweise gibt es keine Tage mit K und Samstag und Sonntag sind Tage, an denen ich normalerweise auch genügend Zeit für lange Artikel habe.
Aber vl wirds auch der Short Story Sonntag ^^

Wie auch immer, wir sind in der Nacht von Sonntag auf Montag und es ist Kurzfilm-Zeit ^^

Diesmal habe ich für euch einen eher amüsanten Leckerbissen, der auch schon eine Weile älter ist.
Switch ist von Tyson Hesse und war seine Abschlussarbeit am Savannah College of Art and Design. Mehr von ihm findet sich auf seiner Homepage und natürlich hat er auch eine Fan-Facebook-Seite.
Aber hier erstmal eine Kostprobe seines Animationsgeschicks.
Der Protagonist ist übrigens Rittz, der Hauptcharakter seiner Comicstrips. Von diesen süßen und urkomischen Comicstrips finden sich auf der Homepage Unmengen, alles sehr empfehlenswert. Ähm.. aber wo waren wir?

Freitag, 22. Februar 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday I

Weil das Internet ein faszinierender Hort von Kreativität ist, präsentiere ich euch hier ab und an mal einige meiner liebsten animierten und manchmal auch nicht animierten Youtube-Kurzfilme.
Die sind zumeist süß, traurig, herzerweichend, dramatisch, verstörend oder einfach alles zusammen.

Heute beginnen wir mit "Dragonboy".
Ein kleiner Junge im Kampf um seine Angebetete, obwohl doch er eigentlich der Bösewicht ist.
Unheimlich kawaii *-*
Viel Vergnügen damit.

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