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Donnerstag, 2. Januar 2014

Just think of me as the pages in your diary..

In der heutigen Zeit wird immer mehr Wert darauf gelegt, sich als eigenständig denkender Mensch zu präsentieren, der sich bloß in möglichst vielen Dingen von der breiten Masse unterscheidet. Kleidung und andere Lifestyleelemente sollen einen bestimmten Musikgeschmack zeigen, Vorlieben und Prioritäten definieren. Je größer die Welt wird durch all die Kommunikations- und Reisemöglichkeiten, desto mehr ziehen sich viele in ihre gewohnte Umwelt, in ihr eigenes Leben zurück, das sie als individuell und von der übrigen Menschenmenge abgekoppelt zelebrieren.
Neue Entwicklungen fördern auch die Entwicklung eines neuen Ich-Bewusstseins.
Diesen Satz könnte man so auch auf die Renaissance übertragen. Neue technische Entwicklungen und Entdeckungen veränderten das Bild des Menschen von der Welt sowie auch das Bild des Menschen von sich selbst.
Dies äußerte sich unter anderem in einer Veränderung der Erfassung von alltäglichen Ereignissen, Reisen und Erlebnissen. Noch sind diese eher chronologisch und weitestgehend nüchtern verfasst, doch im Laufe der Epoche ändert sich dieser Umstand.
Heute werden Tagebücher gerne pubertierenden Mädchen zugeschrieben, die dort ihre heimlichen Sehnsüchte dem Nachbarsjungen gegenüber festhalten sollen. Zu schade, denn gerade über einen längeren Zeitraum hinweg können diese Erlebnissammlungen hilfreich sein, um Beziehungen zu anderen Menschen, persönliche Entwicklungen und wichtige Ereignisse zu reflektieren.
Ich persönlich war leider immer viel zu inkonsequent für derartiges, dabei braucht es gar keine Konsequenz. Auch Tagebücher, in die man alle paar Wochen mal schreibt, können gerade nach Jahren Aufschlussreiches zu Tage bringen.

Für alle, die nicht so schreibseelig sind und täglich eine kleine Notiz hinterlassen wollen, hat derVerlag arsedition das Fünf-Jahres-Buch herausgebracht.


Hinter dem Untertitel „1 Buch – 365 Tage – 5 Jahre“ verbirgt sich genau das: Ein Buch, in das man 5 Jahre lang jeden einzelnen der 365 Tage etwas schreiben kann.
Dabei wird sogar vorgegeben, was am jeweiligen Tag gefragt ist. So findet man Stimmungsabfragen, Fragen nach erledigten oder nicht erledigten Dingen, nach Glücksmomenten oder Veränderungswünschen. Man kann notieren, welchen Modegeschmack man momentan hat, welches Buch man mal wieder lesen möchte oder wie man sich sein künftiges Leben so vorstellt.
Dabei ist es möglich, kurze und knappe Antworten zu geben, aber auch Raum für mehrere Zeilen an Text. Je nach Lust und Laune.
Ist ein Jahr um, blättert man wieder ganz nach vorne und kann direkt unter dem Eintrag des vergangenen Jahres die aktuelle Situation notieren.

Dieser Umstand führt geradezu zwangsläufig dazu, dass man Situationen neu überdenkt, über erlebtes Schmunzeln muss oder einfach nur in Erinnerungen schwelgt.
Etwas Derartiges habe ich bereits in Kartenform schon gesehen und verschenkt. Die Idee ist also nicht neu, aber an sich finde ich sie ziemlich gut. In Buchform kommt sie natürlich ein wenig handlicher daher, kann auch mal mitgenommen werden (auch wenn es aus nachvollziehbaren Gründen recht dick ist: die Größe ist nicht unpraktisch). Durch den festen Einband ist es sicherlich auch robust genug, 5 Jahre mit täglichem Gebrauch zu überstehen.
Die Fragen sind manchmal überraschend kreativ, manchmal eher klassisch. Wenn man ein spannendes und witziges Tagebuch sucht, wird man mit diesem vermutlich nur bedingt glücklich. Aber das Konzept an sich mit diesem täglichen Rückblick auf vergangene Jahre macht es meiner Meinung nach zu einem idealen Geschenk für Menschen, die sich und ihr Leben gerne hinterfragen, die oft unglücklich und unzufrieden sind oder aber auch für Menschen, einfach nur gerne auf schöne Zeiten zurückblicken. Und solche Menschen kennen wir doch alle ;)
Ich werde es, trotz längerer Überlegung, nicht verschenken, sondern für mich selbst nutzen.
In diesem Jahr stehen größere Veränderungen an, die ich gerne festhalten möchte. Somit passt es, dass ich dank Blogg dein Buch das kommende Jahr gebührend festhalten kann. Außerdem bin ich, wie bereits gesagt, im Hinblick auf Tagebücher ein sehr schreibfauler Mensch, so dass die Möglichkeit von Ein-Wort-Antworten sehr verlockend ist ^^

Mittwoch, 28. August 2013

You should see my new house..

Was man nicht alles findet, wenn man eigentlich BA-Arbeit schreiben sollte.. - ich mach trotzdem was, wirklich ;) Genau genommen bin ich bei der Stoffsammlung und dem Notizenschreiben erst auf den Gedanken gekommen.
Nach dem "ich schreibe wie" bei dem letztens rauskam, dass mein Schreibstil Chralotte Roche nahe kommt (mit dem Vorbehalt "u.a." Gott sei Dank) habe ich heute ein bisschen Pseudographologie betrieben, soweit das ohne Ausbildung und anhand von 20 Fragen möglich ist..
Das ist mein Ergebnis:

Die Schreiberin ist selbstbewusst und bereit, ihre Stärken auch anderen zu zeigen. Sie ist locker und großzügig.
Chefs sind nun mal so.
Die Schreiberin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ. Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.
Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll. Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert, wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.
Sie ist lebhaft und kontaktfreudig. Mit viel Verständnis für die Belange anderer.
Die Schreiberin ist ein Lebenskünstler: ideenreich, produktiv und kreativ überwindet sie Probleme. Manchmal wirkt ihre Art, mit der Umwelt umzugehen, etwas theatralisch.
Die Schreiberin ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen. Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß, der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.
Die Schreiberin ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht. Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.
Sie besitzt sehr viel Elan und Unternehmungsgeist, allerdings neigt sie zu Widersprüchen und Rechthabereien.
Die Schreiberin wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.

Dienstag, 6. August 2013

The cat knows time..

Vorendzeitgewitterkatze..
Das Tier hat heute begeistert beim Zeltaufbau (ein Test vorm Breeze nächste Woche) behindert, aber hauptsache er konnte sich einen bequemen Platz auf den Vorzeltstangen sichern ^^

Montag, 6. Mai 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XII

Unerwartet startet die Story des heutigen Montagskurzfilms "Spin", welcher von der unabhängigen Produktionsfirma Double Edge Films von Jamin Winan herausgebracht wurde. 2005 online veröffentlicht hat er inzwischen über 45 Festival Award auf über 80 Festivals weltweit abgestaubt.
Die Produktionsfirma wurde 1998 von Jamin Winans in Denver gegründet. Zusammen mit seiner Frau bringt er Kurzfilme heraus und versucht in den Projekten immer eine tiefere Bedeutung mitschwingen zu lassen.

Inhaltlich geht es in Spin einen mysteriösen DJ, welcher mithilfe zweier Turntables versucht den Lauf der Geschichte mehrer Menschen zu verändern. Und stößt dabei auf ungeahnte Schwierigkeiten.

Die Story ist einprägend, amüsant und stimmt nachdenklich. Meine ehemalige Religionslehrerin zeigte den Film im Unterricht und wir haben einige interessante Diskussionansätze gefunden. Auch weil nichts eindeutiges genannt wird.
Natürlich kann man sich fragen, ob der DJ in gewisser Weise Gott versinnbildlicht, aber dann muss man sich auch seinen eigenen Ansprüchen an Gott, das Leben oder soetwas wie das "Schicksal", je nachdem an was man glaubt oder nicht glaubt, stellen.
Nun, möglicherweise kann jeder seine eigene Lehre aus der Geschichte ziehen. Ich wüsche euch viel Spaß dabei ;)


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