Meine Serienaffinität ist ja bereits bekannt, dazu muss ich mich nicht mehr groß äußern. Was mich an einer Serie, die ich sehr gerne sehe, am meisten stört, das möchte ich hier kurz anbringen. Es geht um Big Bang Theory. Die Serie mit den sympathischen, aber immer auch etwas merkwürdig erscheinenden Nerds.
Grundsätzlich finde ich das Konzept klasse, ich mag die wissenschaftlichen Anspielungen und auch alles, was sich um Comics, Filme, Serien und ähnliches dreht. Was mir jedoch etwas auf den Senkel geht: "Nerd" zu sein, wird meistens als etwas negatives dargestellt. Man(n) bekommt kein Mädchen ab, sitzt ohne Freunde zuhause, wenn er Freunde hat, dann sind sie "ebenso seltsam" wie er selbst. Es wird negativ präsentiert, wenn jemand Spielfiguren sammelt, Onlinegames zockt oder Silvester auf eine Kostümparty geht. Es geht mir jetzt nicht um die offensichtlichen Vorurteile, die plakativ präsentiert werden, um auf amüsante Art und Weise auf den Vorstellungen der Zuschauer herumzureiten. Diese Zwischensätze stören mich, dieses "schau mich an, ich bin so traurig, weil ich an Silvester ein Green Lantern Kostüm trage" oder "auch Jahre nach der High-School bei den Nerds am Tisch sitze". Warum? Ich mag Kostümpartys an Silvester und wenn die entsprechenden Nerds Freunde sind, warum denn nicht neben ihnen sitzen?
Was ist so viel interessanter an einem Menschen, der auf Fußball steht, gerne Shoppen geht, Kraftsport macht, die Wochenenden in Clubs verbringt oder am liebsten nach Mallorca fliegt, als an einem Menschen, der Comics liest, historische Kostüme bastelt, an einer Konsole zockt, Fantasy-Kartenspiele spielt, auf Larp-Cons geht oder sich mit Freunden zum Tabletop trifft.
Das will mir einfach nicht in den Schädel.
Wenn dann auch noch Blätter wie der Focus die Debatte um PS4 und Xbox One unter Spielzeug auflisten und raten, doch mal wieder Mensch-Ärgere-Dich-Nicht zu spielen, weil das ja auch Spaß mache, dann wundert es mich nicht, dass der Stand von Menschen, die in dieser kreativen Welt und diesen von unterschiedlichsten Medien beeinflussten Hobbies und Vorlieben leben, schräg angesehen werden.
Da ist meiner Meinung nach auch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein bei den betroffenen Personen gefragt, denn warum sollte man sich von anderen, die keine Ahnung von diesem oder jenem bestimmten "nerdigen" Thema haben, vorschreiben lassen, ob das, was man macht, nun angemessen und "erwachsen" ist, oder nicht. Da packt sich der ein oder andere gerne selbst, wie Lennard, in die Opferrolle und zeigt damit zugleich: Die anderen haben doch recht, ich bin ein kleiner, trauriger Nerd.
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Dienstag, 18. Juni 2013
Freitag, 12. April 2013
When we were children we'd say that we don't know the meaning of fear..
Vor einiger Zeit versprach ich Katharina einen Blogeintrag über meine Abneigung gegenüber Kontakt mit fremden Menschen zu verfassen. Der liegt hier schon eine Weile rum, wurde mehrfach überarbeitet und sieht nun das Tageslicht. Er ist sehr persönlich und ich habe auch etwas mit mir gerungen, ihn zu veröffentlichen. Um ehrlich zu sein, es sind nur rund 80% der Geschichte, denn einen Teil möchte ich auch gerne für mich behalten. Nicht nur weil das hier das Internet ist und jeder es lesen kann, sondern auch weil es mir stellenweise sogar für Menschen, die ich sehr gut kenne, zu intim ist.
Aber ich möchte mit meinen Erfahrungen helfen, sofern es für irgendwen eine Hilfe ist, und wenn noch Fragen bestehen, beantworte ich die gerne zusätzlich ;)
Aber ich möchte mit meinen Erfahrungen helfen, sofern es für irgendwen eine Hilfe ist, und wenn noch Fragen bestehen, beantworte ich die gerne zusätzlich ;)
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Donnerstag, 21. Februar 2013
Where do I begin to tell the story of how great a love can be?
Nachdem Ini ihre Liebesgeschichte online gestellt und dazu aufgerufen hat, das Internet mit weiteren romantischen Geschichten zu bereichern, schließe ich mich ihr hiermit sehr gerne an ;)
Geschichten, die mit einer Dummheit beginnen, werden meistens zu
Abenteuern. Es werden Feinde überlistet, Rätsel gelöst, Kämpfe
ausgefochten oder Geheimnisse gelüftet. Meine Geschichte beginnt mit etwas, das eine gefährliche Dummheit hätte sein können, hätte ich nicht so unfassbar großes Glück gehabt.
Wer zum Studium in eine neue Stadt zieht, der kennt möglicherweise die Tücken der Wohnungssuche dort.
Mieten überteuert, Makler unfreundlich, Stress und Panik vorprogrammiert. Je weiter die Zeit voranschreitet, je länger der Erfolg auf sich warten lässt, desto verzweifelter wird man. So ging es mir 2009, als ich zum Wintersemester Einzug in Marburg halten wollte.
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Mittwoch, 15. Februar 2012
And like can lead to like-like..
Geht es euch auch manchmal so, dass ihr altes Zeug lest, das ihr mal geschrieben habt, und euch denkt: Was um Gottes Willen habe ich mir eigentlich dabei gedacht?
Mir geht es gerade hiermit so..
Um ehrlich zu sein habe ich immernoch keine Ahnung, wie es zu definieren ist.. Aber das ist mir eigentlich auch ziemlich Wurst ;)
Es ist was es ist was es ist..
.. Und ich bin süchtig danach.
Mir geht es gerade hiermit so..
Um ehrlich zu sein habe ich immernoch keine Ahnung, wie es zu definieren ist.. Aber das ist mir eigentlich auch ziemlich Wurst ;)
Es ist was es ist was es ist..
.. Und ich bin süchtig danach.
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Donnerstag, 9. Februar 2012
Take you as you were..
Sternenstrahlen fallen zaubernd,
schlagen ein wie Bombenregen.
In der Ferne liegt entflammt
das dunkle Schloss.
Recken reiten heldenmutig,
Rösser rasen schaumumflockt.
Wolkentürme ziehen lautlos.
Schicksal, lass die Puppen tanzen,
Trauer, hier ist dein Geschenk.
Wer noch Lieder singt, verstumme,
wer noch tanzt, sei still.
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Mittwoch, 11. Januar 2012
Though everything’s the same inside there’s something real..
Royal Republic - Full Steam Spacemachine
Interessanterweise tauche ich recht häufig für Gewinnspiele wieder aus der Versenkung auf.. Hm, das sollte mir eigentlich zu denken geben..
Aber, nichts desto trotz: Ein Gewinnspiel.. Und ein besonders tolles noch dazu (okay, wer würde auch bei einem mitmachen, das der größte Mist ist ^^).. Zum Einen mag ich den Blog sehr, zu/auf/bei dem es veranstaltet wird, zum anderen finde ich den Preis ganz wunderprächtig.. Eigentlich so wunderprächtig, dass ich ihn jedem anderen auch wünschen würde, weil er so toll ist, aber dann würde ich ihn ja nicht mehr gewinnen.. Das wäre äußerst kontraproduktiv ^^
Wie auch immer, das Ganze wird von Alex auf seinem Blog Verbalakrobat veranstaltet, den ich 1. sehr gerne lese und dessen Fotos ich auch immer wieder wahnsinnig gerne ansehe..
Zu gewinnen gibt es ein Kalender- Tagebuch aus dem EINE-DER-GUTEN-SHOP , für den der Blogbetreiber auch einen eigenen Post verfasst hat in dem klar wird, wie toll die Produkte dieses Shops sind.. Ich bin bereits in DaWanda über ein Notizbuch davon gestolpert und war begeistert, aber der ganze Rest ist auch wirklich bezaubernd..
Nun denn, das Kalender-Tagebuch beinhaltet für jede Woche eine spezielle Aufgabe, die einem das Leben etwas umkrempeln.. oder vl auch lebenswerter machen kann/soll/darf.. Ich fänds auf jeden Fall interessant, das mal auszuprobieren, vor allem weil ich so ein wahnsinnig inkonsequenter Mensch bin, wenn es um unangenehme Dinge geht (es wurde eine Aufgabe erwähnt, die einen dazu auffordert, die Ecke im Zimmer aufzuräumen, von der man normalerweise eher fern bleibt.. Allein dafür geht bei mir eine Woche drauf ^^)..
Wie auch immer, ich fänds super, das zu gewinnen.. Also: Daumen drücken ;)
Oh, übrigens: Um mitzumachen muss man kein aktiver Leser sein oder so.. Ganz unverbindlich also, falls einer in Konkurrenz zu mir treten möchte..
Apropos Konkurrenz.. das nur kurz am Rande.. mir ist aufgefallen, dass ich, wenn ich iwo eine Jobausschreibung oder so sehe, für die ich mich bewerbe, in letzter Zeit so euphorisch darauf reagiere, dass sich Freunde von mir schlussendlich auch bewerben.. Sehr kontraproduktiv, würde ich sagen (und: Yes! zweimal kontraproduktiv (dreimal *-*) in einem Blogpost ^^ ich mag das Wort.. und bin heute iwie etwas durch o.O)
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Gewinnspiel
Sonntag, 1. Januar 2012
Tell them what I hoped would be Impossible..
Silvester. Ein berauschender Abend für so viele Menschen. Es wird leckeres Essen gekocht, Alkohol gekauft, auf gute Stimmung gehofft, geplant und vorbereitet. Doch man hat, wie an den übrigen Tagen des Jahres, oft nicht die Möglichkeit, sich auf Unerwartetes vorzubereiten.
Was das angeht, ist Silvester ein Tag wie jeder andere. Die Extreme zwischen den unterschiedlichen Empfindungen und Erlebnissen sind nur viel stärker ausgeprägt, weil wir so sehr darauf hoffen, dass Neujahr ein besonderer Tag ist, den wir voller Vorfreude erleben dürfen.
Doch während an der einen Stelle Menschen sich in gemeinsamer Spannung auf ein ereignisreiches neues Jahr umarmen, erhitzen sich an anderen Orten die Gemüter und Streit entsteht. Während ich am einen Ort meine Freunde im Monopoly besiege und wir auf meinen bedauerlicherweise nur in Spielgeld ausgezahlten Gewinn anstoßen, kniet woanders jemand im Blut seines Freundes und verzweifelt angesichts des beinahe aussichtslosen Versuchs, ihn wiederzubeleben.
Doch während an der einen Stelle Menschen sich in gemeinsamer Spannung auf ein ereignisreiches neues Jahr umarmen, erhitzen sich an anderen Orten die Gemüter und Streit entsteht. Während ich am einen Ort meine Freunde im Monopoly besiege und wir auf meinen bedauerlicherweise nur in Spielgeld ausgezahlten Gewinn anstoßen, kniet woanders jemand im Blut seines Freundes und verzweifelt angesichts des beinahe aussichtslosen Versuchs, ihn wiederzubeleben.
Fragt man: Hattest du einen schönen Abend? Bist du gut reingerutscht? Dann erwartet man oft eine Antwort, die eher in den Bereich: Ja, es war der Wahnsinn, oder: Ich hätte nicht so viel trinken dürfen, aber es war toll; stammt. Im dramatischsten Fall noch etwas wie: Naja, war etwas langweilig.
Dass allerdings auch Silvester, oder gerade Silvester, eine Zeit ist, in der Freud und Leid so wahnsinnig nahe bei einander liegen, sollte man bei solchen Fragen immer im Hinterkopf behalten. Der Schritt heraus aus der kleinen heilen Welt, die sich der ein oder andere mit diesen Fragen schafft, ist schneller getan als man vermuten möchte.
In Gedanken bei denen, die aufgrund der bodenlosen Dummheit oder Unachtsamkeit anderer das neue Jahr nicht voller Freude und Miteinander begehen konnten.
Maddie Jane - Impossible (Shontelle)
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Gesellschaft
Mittwoch, 7. Dezember 2011
In my dreams you hold me tight..
Blutengel - In my dreams
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I feel the coldness in my heart,
I wish that you could be with me.
I wish you could heal my endless pain
and take me away from all my fears.
But I´m trapt in my world of doubts.
I´m not free to follow you.
I wish that you could be with me.
I wish you could heal my endless pain
and take me away from all my fears.
But I´m trapt in my world of doubts.
I´m not free to follow you.
I know you would give everything you´ve got
and you would handle me with care.
I will never forget the moment,
when you looked into my eyes.
When I touched your skin for the first time,
I felt heaven in my hands.
when you looked into my eyes.
When I touched your skin for the first time,
I felt heaven in my hands.
So I try to close my eyes
and I´m dreaming me away.
In my dreams you hold me tight,
in my dreams you´re always here.
I never want to wake up again.
Don´t want to face reality.
and I´m dreaming me away.
In my dreams you hold me tight,
in my dreams you´re always here.
I never want to wake up again.
Don´t want to face reality.
You´re so far away from me,
but you will always be in my dreams.
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Hörenswert
Freitag, 2. Dezember 2011
I'm out of time..
Auto, Zug, Auto, Zug, Auto, Zug, Auto... Zug?
Es reizt mich sehr, Zeit zu sparen heute und anstatt die 3 Stunden Zugfahrt heute und nochmal 3 morgen auf mich zu nehmen um Sprit zu sparen, die Strecke nach Wiesbaden mit dem Auto in jeweils 1 Stunde zu bewältigen. Man könnte es als Faulheit bezeichnen, aber nachdem ich immer (!) Zug fahre und morgen gleich nochmal unterwegs bin und außerdem morgen pünktlich ankommen möchte, wäre es für mich persönlich eigentlich zu rechtfertigen. Eigentlich wollte ich mit dem Auto antanzen, damit Mr. A kein Argument hat, morgen nicht mit zum weihnachtlichen Ausflug nach Würzburg zu kommen, aber nachdem sich das erledigt hat, hängt das Ganze nurnoch an meinem inneren Schweinehund ;)
Natürlich gibt es noch mehr Argumente dafür, wie auch dagegen, aber da möchte ich nun nicht weiter drüber schwafeln sondern warte einfach ab, wie ich mich in ner Stunde fühle (und wie weit ich mit dem Packen bin ^^).
Eigentlich hatte ich ja ein ganz anderes Wochenende geplant, das morgen früh Plätzchenbacken auf der Tagesordnung stehen hatte. Diese Aktivität wird aber so wies aussieht noch eine Woche warten müssen. Eine für mich persönlich sehr lange und unangenehme Woche. Da bekommt man immer gesagt: Nimm die Referate zu Semesteranfang, da hat man 1. noch ein wenig Narrenfreiheit und 2. alles hinter sich, wenn die Klausuren dann kommen. Tja, der Nachteil: Verschieben sich da ein paar Termine kommt es schon mal vor, dass man 75 % der Referate in einer Woche halten muss, was da wären 3 bei mir nächste Woche. Eigentlich sollte ich dieses Wochenende daheim bleiben und den ganzen Kram vorbereiten, aber zum einen käme ich da wahrscheinlich eh nicht weit, so wie ich mich kenne, zum anderen möchte ich ungern die Gelegenheit verpassen, endlich wieder was mit ein paar meiner Liebsten zu unternehmen, die ich viel zu selten sehe.
Das Ganze steigt mir gerade eh über den Kopf. Die Referate, meine Hausarbeiten, die ich immernoch mit mir herumschleife und die ich wg dem restlichen Zeug einfach nicht weiterschreiben kann, Weihnachtsvorbereitungen und Plätzchen, eigentlich sollte ich inzwischen Bewerbungen schreiben, hier zuhause wird Hilfe gebraucht und wenn ich dann etwas mit meinem besten Freund unternehmen will, denn ich bereits zwei Monate nicht gesehen hatte, bekomme ich an den Kopf geworfen, dass ich nie daheim bin und anscheinend ja genügend Zeit finde mich zu entspannen, ergo das mit der Uni auch nicht so stressig sein kann.
Es reizt mich sehr, Zeit zu sparen heute und anstatt die 3 Stunden Zugfahrt heute und nochmal 3 morgen auf mich zu nehmen um Sprit zu sparen, die Strecke nach Wiesbaden mit dem Auto in jeweils 1 Stunde zu bewältigen. Man könnte es als Faulheit bezeichnen, aber nachdem ich immer (!) Zug fahre und morgen gleich nochmal unterwegs bin und außerdem morgen pünktlich ankommen möchte, wäre es für mich persönlich eigentlich zu rechtfertigen. Eigentlich wollte ich mit dem Auto antanzen, damit Mr. A kein Argument hat, morgen nicht mit zum weihnachtlichen Ausflug nach Würzburg zu kommen, aber nachdem sich das erledigt hat, hängt das Ganze nurnoch an meinem inneren Schweinehund ;)
Natürlich gibt es noch mehr Argumente dafür, wie auch dagegen, aber da möchte ich nun nicht weiter drüber schwafeln sondern warte einfach ab, wie ich mich in ner Stunde fühle (und wie weit ich mit dem Packen bin ^^).
Eigentlich hatte ich ja ein ganz anderes Wochenende geplant, das morgen früh Plätzchenbacken auf der Tagesordnung stehen hatte. Diese Aktivität wird aber so wies aussieht noch eine Woche warten müssen. Eine für mich persönlich sehr lange und unangenehme Woche. Da bekommt man immer gesagt: Nimm die Referate zu Semesteranfang, da hat man 1. noch ein wenig Narrenfreiheit und 2. alles hinter sich, wenn die Klausuren dann kommen. Tja, der Nachteil: Verschieben sich da ein paar Termine kommt es schon mal vor, dass man 75 % der Referate in einer Woche halten muss, was da wären 3 bei mir nächste Woche. Eigentlich sollte ich dieses Wochenende daheim bleiben und den ganzen Kram vorbereiten, aber zum einen käme ich da wahrscheinlich eh nicht weit, so wie ich mich kenne, zum anderen möchte ich ungern die Gelegenheit verpassen, endlich wieder was mit ein paar meiner Liebsten zu unternehmen, die ich viel zu selten sehe.
Das Ganze steigt mir gerade eh über den Kopf. Die Referate, meine Hausarbeiten, die ich immernoch mit mir herumschleife und die ich wg dem restlichen Zeug einfach nicht weiterschreiben kann, Weihnachtsvorbereitungen und Plätzchen, eigentlich sollte ich inzwischen Bewerbungen schreiben, hier zuhause wird Hilfe gebraucht und wenn ich dann etwas mit meinem besten Freund unternehmen will, denn ich bereits zwei Monate nicht gesehen hatte, bekomme ich an den Kopf geworfen, dass ich nie daheim bin und anscheinend ja genügend Zeit finde mich zu entspannen, ergo das mit der Uni auch nicht so stressig sein kann.
Aber ich hab den Mist die ganze Zeit im Kopf. Abends wenn ich einschlafe, wenn ich Zug fahre, wenn ich esse, wenn ich lese, wenn ich am PC sitze, wenn ich in Wiesbaden bin.. Die ganze Zeit spukt es in mir herum, was ich noch alles fertig zu stellen habe und dass ich das unmöglich rechtzeitig schaffen kann.
Besinnliche Weihnachtszeit, juhu..
Aber das sind so innerliche Sachen, die mich betreffen.. Alles andere das mit außenstehenden Personen in meinem Umfeld zu tun hat, funktioniert eigentlich sehr gut, und das ist mehr als beruhigend. Es hilft mir auch ab und an, mich von den ausstehenden Aufgaben zu lösen und ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen, wenn ich daran denke, dass sich alles inzwischen doch ganz erträglich eingependelt hat ;) Auf jeden Fall gibt es Anlass zur Hoffnung..
Nun denn, ich werde mich mal wieder ans Grübeln machen, wie ich später hier verschwinde und lasse euch noch eines meiner momentanen Lieblingsfotos hier.
Aber das sind so innerliche Sachen, die mich betreffen.. Alles andere das mit außenstehenden Personen in meinem Umfeld zu tun hat, funktioniert eigentlich sehr gut, und das ist mehr als beruhigend. Es hilft mir auch ab und an, mich von den ausstehenden Aufgaben zu lösen und ein paar Minuten zur Ruhe zu kommen, wenn ich daran denke, dass sich alles inzwischen doch ganz erträglich eingependelt hat ;) Auf jeden Fall gibt es Anlass zur Hoffnung..
Nun denn, ich werde mich mal wieder ans Grübeln machen, wie ich später hier verschwinde und lasse euch noch eines meiner momentanen Lieblingsfotos hier.
Ich wünsche ein stressfreies zweites Adventswochenende <3
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Gedanken,
In eigener Sache
Mittwoch, 30. November 2011
Fallen leaves on the ground..
Anastasia - Es war einmal im Dezember
Der 30. November ist der letzte Tag, an dem wir uns noch einbilden können, dass der Winter noch fern und das neue Jahr noch weit ist. Es ist Herbst, dieses Jahr sogar mehr als zuvor. Der Novemberregen scheint wie eine Sage aus vergangenen Zeiten und der Nebel ist das einzige, das einen davon abhält, alles als Aprilwetter zu interpretieren.
Wenn ich hier durch das Waldstück vor dem Wohnheim laufe kommt mir sogar wirklich der Gedanke, es könne Frühling sein, da es sogar grüne Pflanzenkeimlinge gibt und der Niederschlag des Nebels von den Blättern tropft, als schmelze da oben gerade der letzte Schnee. Hinzu kommt ne Menge Sonnenschein. Was das Bild etwas merkwürdig erscheinen lässt ist die Kälte und das bunte Laub, das durch den ausstehenden Regen noch nicht mit Schlammfluten hinfortgespült oder überdeckt wurde.
Nun, morgen ist also Dezember. Der Monat ist verbunden mit dem Bild schneebedeckter Baumwipfel, Lichterketten, Glühweinduft und verbrannten Fingern vom Plätzchenbacken. Aber es drängt sich auch der Gedanke auf, dass das Jahr sich dem Ende entgegen neigt. Ein Jahr, für das man sich vielleicht viel vorgenommen hat, das man am Ende nur teilweise durchsetzen konnte. Das besonders schlecht war, oder auch besonders gut. Oder auch eher mittelmäßig ohne irgendein besonderes Highlight. Man will noch gar nicht darüber nachdenken, wie das kommende Jahr wird aber es schwebt über dem Beginn des letzten Monats des Jahres wie ein dunkler Schatten.
Hier in Marburg gibt es unterschiedliche Arten des Einstimmens auf den Dezember. Es gibt die romantisch- edle Schmückung der Oberstadt. Lichterketten in der Altstadt, die sich auch in den Schaufenstern auf die Adventszeit vorbereitet, ohne dabei aufdringlich zu sein.
Das Viertel um mein Wohnheim fällt eher in die Kategorie kitschig-amerikanisch. Grell gelbe, grüne und rote Lichterketten, die sich in Horden um Geländer und Fensterrahmen schlingen. Neonsterne in Fenstern und eine Horde von Weihnachtsfiguren in den Vorgärten, wahlweise schlicht Wache stehend oder abschreckend blinkend. Größer könnte der Kontrast zwischen den beiden Stadtteilen gar nicht sein, so klein Marburg schlussendlich auch ist.
So wie mich der 1. Advent überrumpelt hat, so sehr überrumpelt mich nun auch diese Fülle von überladenen Vorgärten und Fensterbeleuchtungen. Der November ist ein Herbstmonat, ein Kuschelmonat, aber eher voller Spannung und Innehalten, denn festlich oder erleuchtet. Das geht mir alles viel zu schnell. Aber nachdem es mir oft so vorkommt, als würde mit einer steigenden Zahl der bisher gelebten Lebenszeit auch die Zeit schneller vergehen, ist es nicht verwunderlich, wenn auch dieses Jahr wieder so schnell vergangen ist.
Oh, halt. Da bin ich doch glatt drauf reingefallen. Noch ist es ja nicht Neujahr. Einen Monat gibt es noch, das aktuelle Jahr zu genießen und sich auf das neue einzustimmen.
Tja, ich weiß bereits, dass ich dafür keine Zeit finden werde ;) Da wird es zumindest keine Überraschung, wenn übermorgen der Januar anfängt.
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Gedanken
Freitag, 29. Juli 2011
I try to catch my breath again..
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Die Nacht, vom wachsenden Sturme bewegt,
wie wird sie auf einmal weit - ,
als bliebe sie sonst zusammengelegt
in die kleinlichen Falten der Zeit.
Wo die Sterne ihr wehren, dort endet sie nicht
und beginnt nicht mitten im Wald
und nicht an meinem Angesicht
und nicht mit deiner Gestalt.
Die Lampen stammeln und wissen nicht:
lügen wir Licht?
Ist die Nacht die einzige Wirklichkeit
seit Jahrtausenden...
wie wird sie auf einmal weit - ,
als bliebe sie sonst zusammengelegt
in die kleinlichen Falten der Zeit.
Wo die Sterne ihr wehren, dort endet sie nicht
und beginnt nicht mitten im Wald
und nicht an meinem Angesicht
und nicht mit deiner Gestalt.
Die Lampen stammeln und wissen nicht:
lügen wir Licht?
Ist die Nacht die einzige Wirklichkeit
seit Jahrtausenden...
Rainer Maria Rilke, Das Buch der Bilder - Titelblatt
Linkin Park - Breaking the habit
Kategorie:
Gedanken,
Lesenswert,
Zwischenspiel
I want someone to love me for who I am..
Ich bin:
aufopferungsvoll
pedantisch
rechthaberisch
leicht zu begeistern
nachdenklich
schusselig
ernst
leidenschaftlich
oft rastlos
selbstkritisch
backwütig
Bücherfetischistin
oft unentschlossen
sehr gut im Notlügen erfinden
rasant unterwegs
Ich bin nicht:
ordentlich
gewissenlos
laut
ohne Hoffnung
ungeduldig
ungeduldig
verständnislos
rücksichtslos
leicht zu beeindrucken
oft kreativ
undankbar
gut zu Pflanzen
gut zu Pflanzen
.....
Widersprüchliche Facetten, uninteressante Optionen, markante Aspekte.. und doch nicht immer das, was ich darstellen möchte.
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Gedanken,
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Donnerstag, 28. Juli 2011
Es kommt der Tag da wird sich wenden das Blatt für uns, er ist nicht fern..
Seit ich vor einer Weile das Schwarzbuch Markenfirmen von Klaus Werner und Hans Weiss gelesen habe, möchte ich etwas darüber schreiben.
Ich war und bin immernoch sehr mitgenommen von vielem, das ich dort gelesen habe. Daher kam bisher auch noch nichts dazu, aber ich werde mich bemühen, demnächst etwas Passendes zu produzieren.
Es darf nicht unbeachtet bleiben, was an Missständen in anderen Ländern herrscht, nur weil skrupellose Firmen gegen jede Art von Moral und Werten verstoßen, um noch mehr Geld zu bunkern.
Dieses Thema bringe ich heute noch auf den Tisch, bzw auf diesen Blog, da ich zufällig auf dem Blog http://aenimahyperborea.blogspot.com/ die nicht gehaltene Rede von Jean Ziegler zu den Salzburger Festspielen 2011 gefunden habe.
Sie kann hier nachgelesen werden.
Und hier ein Interview mit Jean Ziegler, der kein Blatt vor den Mund nimmt, was es auch kosten mag.
Ein kurzer Ausschnitt daraus:
ZEIT: Was treibt Sie an?
Ziegler: Der Zorn. Die Wahrnehmung von Unvernunft, unnötigen Leids. Regelmäßig bin ich in São Luís, Brasilien. Dort gibt es ein staatlich betriebenes Haus, in dem Straßenkinder einmal am Tag eine Mahlzeit kriegen. Man sperrt sie dabei ein, damit sie ihr Essen nicht draußen mit ihren Geschwistern teilen, sondern selbst genug bekommen. Man treibt ihnen die Menschlichkeit aus, damit sie überleben! Wenn ich das sehe, dann muss ich doch was machen. Ich muss die Täter nennen.
ZEIT: Wer sind die Täter?
Ziegler: Ich gebe Ihnen ein Beispiel. Am 12. Oktober 2008, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise, kamen in Paris die Staatschefs der Euro-Zone zusammen und beschlossen einen Kreditrahmen von 1700 Milliarden Euro zur Stabilisierung ihrer Banken. 1700 Milliarden! Bevor das Jahr herum war, haben dieselben Staatschefs das Budget des Welternährungsprogramms der Uno um die Hälfte reduziert, von sechs auf drei Milliarden. Wissen Sie, was das bedeutet? Keine Schülerspeisungen mehr in Honduras oder Bangladesch. Essensrationen in den Flüchtlingslagern von Darfur, deren Kaloriengehalt nach medizinischem Ermessen unter dem Existenzminimum liegt. Da sterben Menschen, verstehen Sie?
[...]
ZEIT: Wie erklären Sie sich, dass dieses System von kaum jemandem grundsätzlich infrage gestellt wird – nicht einmal jetzt, wo es beinahe kollabierte?
Ziegler: Ich glaube, dass diese neoliberale Wahnidee das Kollektivbewusstsein nachhaltig verwüstet hat. Die Tatsache, dass Kinder verhungern, erscheint in dieser Perspektive wie ein Naturgesetz. Genauso die Profitgier. Unfassbar, dass die UBS, die größte Schweizer Bank, ihren Angestellten 1,9 Milliarden Franken Boni austeilt, nachdem sie erst im Jahr zuvor vom Steuerzahler 61 Milliarden eingesackt hat.
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Gesellschaft,
Hörenswert,
Lesenswert,
Sehenswert
Mittwoch, 27. Juli 2011
Do I need whiskey to start fueling my complaints?
Heute Mittag war ich ja enttäuscht und habe mir Sorgen gemacht.
Jetzt bin ich stinksauer und enttäuscht und mache mir Sorgen.
Und verhalte mich dabei wie ne führerlose Dampflok.
Aber irgendwo ist es auch berechtigt. So leid es mir tut.
Und es ist ja nicht so, als wäre ich unfair und gemein.
Ich bin der verständigste Mensch, den man finden kann.
Wenn ich einmal was nicht in mich hineinfresse, wird es wohl akzeptabel sein, oder nicht?
Und es ist ja nicht so, als wäre ich unfair und gemein.
Ich bin der verständigste Mensch, den man finden kann.
Wenn ich einmal was nicht in mich hineinfresse, wird es wohl akzeptabel sein, oder nicht?
So, jetzt gehe ich Schokolade essen. Hoffentlich ersticke ich dran. Das wäre schön *__*
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Dienstag, 26. Juli 2011
Wann ist Frieden?
"Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren."
Benjamin Franklin
Norwegen war für mich immer "eins der Länder da oben". Es erschien mir wie eine Mischung aus Dänemark, Schweden und Island, obwohl ich keines dieser Länder kenne und auch noch nie in Norwegen war. Aber so stellte ich mir das vor. Mit netten, gemütlichen Menschen, die fleißig ihr Tagewerk verrichten und ansonsten nett, umgänglich und frei von jeglichem schlechtem Gemüt sind. Eine freundliche und friedliche Bevölkerung.
Nun, da Norwegen durch diese schreckliche Tat in aller Munde ist, muss ich mein Bild von Norwegen etwas verändern. Wie auch hier, sind nicht alle Menschen glücklich, zufrieden und friedfertig. Es gibt Dinge, die im Untergrund rumoren, die nicht ganz so glatt laufen, wie man es sich in der Politik vielleicht wünscht und es gibt Menschen, die in ihrer Ideologie versinkend ihre Menschlichkeit vergessen. Nirgendwo ist man vor den Menschen gefeit, die das Leben anderer als Opfer für ihre eigenen Interessen und ihren Wansinn in Kauf nehmen.
Aber hauptsächlich muss ich mein Bild von Norwegen mit einem großen Stück Respekt füllen. Respekt und Neid.
Respekt für den Mut und die Zuversicht, die man bei den Menschen in Norwegen in dieser Zeit des Trauers trotz des schrecklichen Verlustes nicht nur für die Angehörigen und Freunde erkennen kann. Dass sie nicht aufgeben, nicht nach Vergeltung schreien, wie es hier zu Lande sicherlicher der Fall gewesen wäre. Sie rücken näher zusammen und geben sich Halt. Dieses Volk "da oben" hat verstanden, was es heißt, zusammen in und für ein Land zu leben, als Menschen, nicht nur als Bevölkerung.
Wenn ich mich hier umsehe, wünsche ich mir einen solchen Zusammenhalt. Ja, ich bin neidisch auf dieses Gefüge von Frieden und Vertrauen, das bereits vor dem grausamen Anschlag vorhanden war und sich nun in dieser traurigen Zeit bewährt. Natürlich sollte es nicht erst zu einem derart schrecklichen Ereignis kommen, um dieses Gemeinschaftsgefühl auch hier zu festigen.
Und natürlich ist Norwegen kleiner und damit auch leichter zu vernetzen als die 81.772 Mio. Deutschen. Doch ist es nicht gerade dann eine Herausforderung, sich als eine Gemeinschaft des Friedens zu präsentieren? Ich hoffe, dass die Menschen das hier und auch überall sonst auf der Welt irgendwann verstehen und umsetzen.
"Unsere Antwort wird mehr Offenheit und mehr Demokratie sein" – das war die zentrale Botschaft Stoltenbergs an diesem Wochenende. Er verteidigte genau jene offene und freie Gesellschaft Norwegens, die der Attentäter mit seinen Waffen und Bomben bekämpfen wollte.[...]Aber Stoltenberg sprach nicht von Rache, nicht von Vergeltung, nicht von einer Jagd auf irgendwelche Hintermänner. Er demonstrierte keine militärische Entschlossenheit, wies niemandem die Schuld zu, er forderte auch keine Gesetzesänderungen, wie das jetzt reflexhaft in Deutschland bereits begonnen hat.
Edvard Grieg - Peer Gynt. Suite No. 1, Op. 46
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Gedanken
Sonntag, 17. Juli 2011
You're just a slut with no honour and no pride..
Am 13. August ist in Berlin der "Slut"- Walk angesetzt. Im ersten Moment ein irritierender Begriff, der jedoch schnell verständlich aufgedröselt werden kann.
Da ich in der Uni gelernt habe, dass man Zitate nur setzt, wenn man es selbst nicht besser hätte ausdrücken kann, werde ich jemand anderen für mich sprechen und erklären lassen. Denn auf der Seite der "Mädchenmannschaft" gibt es eine sehr ausführliche und anregende Anallyse, bzw. Erklärung dieses oft missverstandenen Marsches gegen Vergewaltigungen und Victim Blaming, so dass man sich am besten den umfangreichen und gut recherchierten Beitrag dort durchliest, als mein dazugehöriges Gebrabbel ^^
Da ich in der Uni gelernt habe, dass man Zitate nur setzt, wenn man es selbst nicht besser hätte ausdrücken kann, werde ich jemand anderen für mich sprechen und erklären lassen. Denn auf der Seite der "Mädchenmannschaft" gibt es eine sehr ausführliche und anregende Anallyse, bzw. Erklärung dieses oft missverstandenen Marsches gegen Vergewaltigungen und Victim Blaming, so dass man sich am besten den umfangreichen und gut recherchierten Beitrag dort durchliest, als mein dazugehöriges Gebrabbel ^^
Vor einer Weile habe ich allerdings schon mal bei der lieben Rockchic einen Post zu dem Thema gelesen, den ich hier auch nicht vorenthalten möchte, denn er übt auch ein wenig Kritik an den Demonstranten und dem Auslöser der Märsche.
Mein damaliger Kommentar, den ich weitestgehend noch so unterschreiben kann (eine weitere Anmerkung noch unten):
"Eine Frau, die sich wehren kann, wehren will und sich dessen bewusst ist, wirkt auch so. Auch Angst sieht man." [Zitat aus dem Post]
Meine Rede.. Wer durch die Gegend huscht und sich so klein wie möglich macht, nur um nicht aufzufallen, der wird schnell in die Kategorie "Opfer" eingeordnete (und damit meine ich nicht diesen neumodischen und grässlichen "ey alda - du opfa" Begriff ;) )
Mir ist in dunklen Gassen auch oft mulmig, oder wenn ich um 23 Uhr in Wiesbaden am Bahnhof stehe und ein paar Grüppchen betrunkener Halbstarker in der näheren Umgebung randalieren (nicht dass das immer so wäre, Wiesbaden ist eigentlich recht nett - nur das Vorurteil eines Landpflänzchens gegenüber der Stadt ^^) aber wenn man den Kopf hebt, Menschen direkt ansieht die einem entgegenkommen, aufrecht geht und eher genervt- unbeteiligt ist als mit "Oh, nur schnell hier weg"- Blick, dann hat man auch weniger Probleme mit Belästigung.
Dass die Männer aber eigentlich vorrangig an sich arbeiten müssten ist denke ich klar und dafür würde ich auch demonstrieren ^^ Allerdings wird es wohl nicht viel bringen, denn das Ego der meisten männlichen Mitbürger ist zu groß, als dass sie sich davon beeindrucken lassen würden..
Nachdem ich nun durch den erstgenannten Beitrag etwas mehr über die Zusammenhänge und die Intention der Demonstranten erfahren habe, bin ich schon der Meinung, dass der SlutWalk eine wirkungsvolle Aktion sein kann. Sofern Außenstehende auch wirklich mitbekommen, was denn nun der Anlass ist, bzw. was bezweckt werden soll. Wenn man nur ein paar leichtbekleidete Mädels durch die Gegend rennen sieht, stößt das sehr leicht auf und das eigentliche Anliegen wird schnell vergessen. Was natürlich nicht heißt, dass sich die Kleiderwahl dadurch einschränken sollte. Wie bei der Mädchenmannschaft geschrieben ist die Kleidungswahl weniger als zweitrangig, denn es geht ja um die Aussage, und wenn die jemand mit mehr Haut stärker betonen möchte, ist das ja seine Sache. Es geht eher um die unzureichende Information (und auch falsche Information durch unsere geliebten Medien) und die Ignoranz und Starrsinnigkeit vieler Menschen, die zuerst verurteilen und im zweiten Schritt lieber meckern als sinnvoll nachzufragen. Leider.
Bezüglich sexueller Gewalt an Frauen ist die Zusammenstellung von Mythen, denen viele erliegen (ich nehme mich da nicht aus ;)) hier ganz interessant und kann auch zu einem etwas anderen Blick auf dieses Thema verhelfen.
Bezüglich sexueller Gewalt an Frauen ist die Zusammenstellung von Mythen, denen viele erliegen (ich nehme mich da nicht aus ;)) hier ganz interessant und kann auch zu einem etwas anderen Blick auf dieses Thema verhelfen.
Woodkid - Wasteland
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Gedanken,
Gesellschaft
Montag, 11. Juli 2011
Dem dicken Mann, dem geht es gut wenn er im Dschungel schießen tut..
Ich bin ganz ernsthaft schockiert..
In der Grundschule haben wir Delfinbriefpapier gemalt und verkauft, um für den WWF, speziell die Schweinswale, zu spenden. Der WWF war für mich immer eine Organisation, die Gutes tut, die sich einsetzt für gefährdete Tiere und das Überleben der Natur.
Und dann sowas:
http://www.gmwatch.eu/gm-videosb/24-corporate-takeover/13703 (Zuvor stand hier der Link zum Film in der ARD-Mediathek, der aber inzwischen entfernt wurde. Weder die englische noch die deutsche Version können auf Youtube in Deutschland abgerufen werden)
Wie kann man sowas zulassen, wie können Menschen so blind, geldgeil und.. dumm sein?
Wieso kann ich im Wald stehen und das Gefühl haben, dass soetwas Erhabenes niemals von Menschenhand vernichtet werden darf, und andere sehen nur ihren wirtschaftlichen Erfolg und nehmen in Kauf, dass alles noch viel schlimmer wird. Unter dem Deckmantel des guten Willens.
Ich könnte grad wirklich Morde begehen..
In der Grundschule haben wir Delfinbriefpapier gemalt und verkauft, um für den WWF, speziell die Schweinswale, zu spenden. Der WWF war für mich immer eine Organisation, die Gutes tut, die sich einsetzt für gefährdete Tiere und das Überleben der Natur.
Und dann sowas:
http://www.gmwatch.eu/gm-videosb/24-corporate-takeover/13703 (Zuvor stand hier der Link zum Film in der ARD-Mediathek, der aber inzwischen entfernt wurde. Weder die englische noch die deutsche Version können auf Youtube in Deutschland abgerufen werden)
Wie kann man sowas zulassen, wie können Menschen so blind, geldgeil und.. dumm sein?
Wieso kann ich im Wald stehen und das Gefühl haben, dass soetwas Erhabenes niemals von Menschenhand vernichtet werden darf, und andere sehen nur ihren wirtschaftlichen Erfolg und nehmen in Kauf, dass alles noch viel schlimmer wird. Unter dem Deckmantel des guten Willens.
Ich könnte grad wirklich Morde begehen..
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Kategorie:
Gedanken,
Sehenswert
Freitag, 8. Juli 2011
Klammer dich nicht so an gestern..
Weil momentan alle in ihren Abiendphasen stecken und von ihrem Abiball schwärmen hab ich auch mal wieder ein bisschen in der Abizeitung gestöbert.
Das Folgende ist mein Steckbrief, von dem jeder einen von Freunden geschrieben bekam. Die einen mehr, die anderen weniger ausführlich.
Hach ja, es war so schön damals ;)
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Gedanken,
In eigener Sache
Mittwoch, 6. Juli 2011
What's my name?
Kindernamen sind ja so eine Sache. Als Mensch mit mütterlichen Ambitionen überlegt man sich oft schon, was da für die eigenen, noch imaginären Kinder in Frage käme, lange bevor das Thema real ansteht.
Nun, ich gehöre auch zu eben jenen Menschen, daher auch auf Anfrage von meinem lieben Mr. A hier eine Auflistung meiner präferierten Kindernamen:
Nun, ich gehöre auch zu eben jenen Menschen, daher auch auf Anfrage von meinem lieben Mr. A hier eine Auflistung meiner präferierten Kindernamen:
Bei männlichen Vornamen tendiere ich zu Damian, Liam, Elias oder auch Joshua und Jack.
Huh, das wäre ein grausamer Name: Liam- Joshua- Jack ^^
Nene, keine Doppel- oder Dreifachnamen!
Finn finde ich auch sehr schön, aber bei meinem Einsatz als Zeitungsente habe ich gemerkt, dass inzwischen jeder 2. Junge so heißt.
Bei den Mädels hängt mein Herz an den Namen Maria, Sofia, Pia, Mia, Ariadne und Freya oder Minerva.
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Grundsätzlich scheut man sich ja auch vor Namen, mit denen man bisher selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat, bzw. eben mit Menschen, die so heißen. Bei mir wäre das Alexandra, Katharina oder auch Regina. Diese Namen werden meine Kinder niemals tragen.
Als Zweitnamen würde ich traditionell Namen von Personen nehmen, die mir am Herzen liegen und eben aus der Familie. Zur Auswahl stünden da Sina, Magdalena, Johanna, Hubert, Judith, Rupert oder auch Maria, Hugo, Isolde und Alfred.
Grundsätzlich tendiere ich bei den ersten beiden Kindern jeweils passend zum Geschlecht zu Sina und Hugo.
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Schlussendlich muss ich aber auch sagen, dass ich das zum einen mit dem dazugehörigen Vater abstimmen würde (logisch) und zum anderen eventuell auch spontan umschmeiße, wenn das Kind dann mal in meinen Armen liegt. Ein seltsamer, aber nicht unpassender Vergleich ist die Namenswahl meines Hamsters, bei dem ich mir vorher auch den ein oder anderen Gedanken gemacht habe, bei seinem Anblick aber 100prozentig sicher war, dass Frodo der einzige Name wäre, den er tragen würde, ohne diesen Namen vorher im Kopf gehabt zu haben.
Unnützes Wissen: Lustig, mein Name ist auf Platz 142 der 500 beliebtesten Kindernamen in Deutschland ^^
Macht ihr euch da Gedanken? Habt ihr schon Kinder benannt? (eigene, die der Schwester, Cousine, etc?) Und welche Namen gehen bei euch gar nicht?
Macht ihr euch da Gedanken? Habt ihr schon Kinder benannt? (eigene, die der Schwester, Cousine, etc?) Und welche Namen gehen bei euch gar nicht?
Kategorie:
Gedanken,
In eigener Sache,
Zwischenspiel
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