Montag, 29. April 2013

Mrs Irrsternchens Movietastic Monday XI

Ein Film mit einem Zeichenstil der etwas anderen Art steht heute auf der Montagsliste: Red.

Leider habe ich vom Ersteller nur das Pseudonym und den Herkunftsort in Erfahrung gebracht.So sucht iIn diesem 2010 vom australischen User bloodmage478 erstellte Kurzfilm in einer Anlehnung an das Märchen Rotkäppchen ein kleiner, schüchterner Wolf die Aufmerksamkeit und Zuneigung eines kleinen Mädchens mit rotem Cape zu erringen. Doch da er sich dabei nicht gerade geschickt anstellt, ist sie am Ende wenig beeindruckt von ihm. Ein Einhornhäschen, das sich als bösartiger herausstellt, als es aussieht, bringt schließlich eine dramatische Wendung in diese Geschichte.

Die Animation ist nicht perfekt, aber der außergewöhnliche Stil lässt einen das gerne vergessen. Mal wieder kommt die Handlung ohne gesprochene Worte aus, die Bilder sprechen für sich selbst und erzählen alles, was man zum Verständnis der Handlung benötigt. Darüber hinaus schaffen sie eine sehr flüchtige Atmosphäre, welche sowohl die Flüchtigkeit der Begegnung der beiden Kinder sowie die Flüchtigkeit der Möglichkeiten, den anderen für sich zu gewinnen, widerspiegelt. Denn kaum hat der kleine Wolf aufgegeben und zieht von dannen, ist die Angebetete schon in Todesgefahr und die Wahrscheinlichkeit, sie wiederzusehen, drastisch gesunken. Der Kurzfilm erzählt aber auch von Kräften, die in uns stecken und die wir noch nicht erahnen, von Hingabe und auch von Mut. Was dieser Film in 2,5 Minuten packt ist wirklich zauberhaft.
Oh, und natürlich: Never trust the bunny ;)


Samstag, 27. April 2013

Well, I'm unsatisfied..

Und dann lese ich mir meine Blogeinträge durch und denke mir: Irgendwie bist das gar nicht du.
Kennt ihr das?
Ihr schreibt einen Blog, einen Brief, eine Nachricht an irgendwen in irgendeinem Medium, schaut sie euch nochmal durch und denkt euch: Wer hat das eigentlich verfasst?
Alles hier erscheint oftmals so superoptimistisch, so friedefreudeeierkuchen-happy. Alles prima, ich habe ein bisschen Stress in der Uni und daheim, aber ansonsten bin ich ein zufriedener und ausgeglichener Mensch. Denkste.
Es ärgert mich manchmal, dass ich mich hier iwie nicht vollständig reintransferieren kann. Zum einen ist das gut, weil ich mich nicht komplett offenbare und immernoch ein wenig privat bleibe, zum anderen ist mein Blog aber auch ein Ventil. Und wofür taugt das, wenn ich nicht das hindurchquetschen kann, was mich belastet? Für Einhörner, die Regenbögen scheißen, würde ich behaupten.
Ja, ich möchte so schreiben. Ich will nicht immer irgendwelche kultivierten Sätze zusammenstöpseln und hübsch verpackt auf das Blogtablett drapieren.
Tja, ich bin mit meinem Blog nicht zufrieden, ich bin mit mir nicht zufrieden. Aber mit beidem muss ich derzeit noch so leben, wies grad ist. Mit dem Blog, weil ich noch nicht weiß, wie und inwiefern ich ihn ändern soll/kann, mit mir, weil ich derzeit nicht die Zeit habe, größere Veränderungen vorzunehmen.
Habe Fotos von gestern durchgesehen und bin froh, mich nur auf zwei gefunden zu haben. Auch wenn ich mich lieber gar nicht gefunden hätte. Dann hätte ich mich nicht gesehen und weniger zum löschen.
Und jetzt gehe ich Staubsaugen. Wenn in mir nicht aufgeräumt ist/wird, dann sollte es wenigstens um mich nach ein wenig Ordnung aussehen ;)

Dann speichere ich den Eintrag, setze ein Veröffentlichungsdatum, stöbere noch ein paar Blogs durch und lande schließlich bei Asu. Und lese etwas über die Unsinnigkeit der Unzufriedenheit mit einem selbst. Und komme mir ein bisschen dumm vor. Weil ich das alles schon weiß. Aber irgendwie doch immer wieder in diese grässlichen alten Muster verfalle. Meine Rechtfertigung allerdings: Mir ist es einen Großteil der Zeit ziemlich Wurst, wie mich andere sehen. Ich fühle mich selbst nicht wohl in meiner Haut. Und daran etwas ändern zu wollen fällt dann doch irgendwie wieder in ein anderes Schema, oder nicht?

Freitag, 26. April 2013

She is like a cherry and i just want to kiss her..

Wie schön, wenn man bei dem guten Wetter zudem auch noch einen schönen Anlass hat, mit Freunden und Bekannten draußen zu sitzen und zu schlemmen. Soll heißen: Mein Vater hatte gestern Geburtstag und wir haben unter dem neuen Vordach köstlich geschlemmt. Heringssalat, Kartoffeln, Brot und Hausmacher Wurst. Unglaublich lecker *-* Meine Mutter macht den Heringssalat immer ganz speziell mit Mandarinen und Gurken. Ich könnte mich da jedes Mal reinlegen.Zum Nachtisch dann klassisches Erdbeer-Tiramisu und ein Himbeer-Limetten-Tiramisu von meiner Schwester. Von mir gabs Cupcakes, wie unerwartet ^^ Und zwar diesmal Kirsch-Kokos-Cupcakes und einmal die Schwarzwälder-Kirsch-Variante. Und gerade letztere kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen.


Das Rezept habe ich von One more, please! übernommen und ausnahmsweise auch kaum abgewandelt. Die angegebenen Mengen habe ich verdoppelt, aber statt 24 nur 19 Cupcakes raus bekommen. Weniger Teig hätte ich allerdings in den Förmchen nicht nehmen können, da er nicht so unglaublich aufgeht und daher die Förmchen mind zu 3/4 gefüllt sein sollten. Aber eins nach dem anderen.

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