Montag, 2. Januar 2012

It's too cold outside for angels to fly angels to fly..

Gerade habe ich das Neujahrsgewinnspiel von Mina S. Macabre entdeckt und auch wenn es schon etwas verwegen ist, gleich am zweiten Tag des neuen Jahres das Glück herauszufordern, werde ich ebendieses dort versuchen.
Das hier ist der Gewinn und sagt selbst, lohnt es sich dafür nicht, dem Neujahrsgott mutig entgegen zu treten? ^^


Nun, ich bin gespannt und hoffe.

Jetzt gehts erstmal an meine CIA- Hausarbeit. Ja, die gibt es immernoch und sie ist immernoch.. nunja, sagen wir einfach "in Bearbeitung" ;) Aber es wird.. sicherlich.. irgendwann ^^

Together in all these memories..

Nachdem das vergangene Jahr ein sehr kinoreiches Jahr war, erlaube ich mir die Freiheit eines Filmrückblicks. Natürlich unvollständig, einige werden nicht erwähnt, selbst wenn sie gut waren, weil sie nicht den hohen Standarts der anderen entsprechen. Zudem habe ich natürlich auch nicht alle gesehen ;)

Die Highlights:
Real Steel. Das hier wird keine Rangfolge, daher ist das auch kein konkreter Platz #1, aber auf jeden Fall ein Hit in den Kinos dieses Jahres, der mich schwer beeindruckt hat. Ein sehr überzeugender Hugh Jackman, der sich in einem Film präsentiert, in dem jeder der Zuschauer auf seine Kosten kommt. Emotionen, Kämpfe, Verzweiflung, Spannung, Liebe.. Dieser Film hatte alles und noch viel mehr davon.
Sucker Punch. Ein Film, der mir den Atem genommen und auch aufgrund der geringen Erwartungen vor Vorstellungsbeginn eingeschlagen hat wie eine Bombe. So viele unterschiedliche Aspekte, die sich da ineinander verweben und zu einem Film werden, der so, zumindest meines Wissens nach, noch nie dagewesen ist. Wahnsinnig toll.
Inception. Leonardo di Caprio erweist sich erneut als seiner Rolle in Titanic entwachsen und herausragender Charakterschauspieler. Dazu ein Film, der den Zuschauer an sich zweifeln lässt, im nächsten Moment wieder Hoffnung spendet um am Ende Emotionen der unterschiedlichsten Art brodelnd zurücklässt und dabei trotzdem noch Momente erzeugt die Ruhe vermitteln und verzaubern. (Kein Blogeintrag zu Inception? Ich bin schockiert. Den werde ich nächstes Jahr wohl nachholen müssen oO)
Darkest Hour. Spannend, emotional, sehr gut durchdachte Story und eine gute Portion Action. Eine große Überraschung zum Jahresende, die man sich wirklich noch im Kino ansehen sollte. Sogar in 3D ;)
Rapunzel. Wow. Endlich mal wieder ein Disneyfilm, der alles hat, was einen Disneyfilm ausmacht. Eine rührende Liebesgeschichte, eine böse Gegenspielerin, süße helfende Tierchen, jede Menge Witz und jede Menge Emotion. Ein absolutes Highlight dieses Jahr, und dank Animation in 3D nicht zwingend verkehrt ;)


Sehenswert:
Kung Fu Panda 2. Zuckersüßer zweiter Teil, der mit einer gehörigen Ladung Witz eine sehr überzeugende Geschichte erzählt. Man hält sich vor lachen den Bauch oder hat Tränen der Rührung in den Augen. Wirklich ein schönes Stück Film im vergangenen Jahr.
World Invasion:Battle Los Angeles. Dieser Film hat alle Erwartungen übertroffen und ein ganz neues Image für Alieninvasionsfilme erschaffen, wie ich finde. Der Blickwinkel aus der Sicht des Militärs und die erfrischend andere Konstruktion der Charaktere machen dieses Exemplar zu einem sehr sehenswerten Nachlass aus 2011.
Klischko. Eigentlich auch eine Überraschung 2011, wie eindrucksvoll sich in diesem Portrait der Klischkobrüder das Leben zweier Menschen abzeichnet, die man zwar aus dem Fernsehen kennt, so aber noch nicht erlebt hat. Nicht nur für Boxfans zu empfehlen.
Transformers 3D. Das leidige 3D, aber ein wirklich guter Film, selbst wenn es bereits der 3. der Reihe ist. Spannend ist es noch allemal, allerdings hatte mich die Brutalität mancher Szenen stellenweise erschreckt, die ich aus den anderen Teilen nicht so wahr genommen hatte. Pulverisierte Menschen, Hinrichtungsszenen, spritzendes Maschinenöl (sogar rot, und trotzdem keine höhere Altersbeschränkung, weils ja nur Gewalt an Maschinen ist oO ).. und dann 12 Jährige im Kino. Allerdings ist der Film für alle anderen echt empfehlenswert. Tolle Effekte, Action ohne Ende, sehr rührende Szenen und nachvollziehbare Dialoge.. aber ich glaube, wer Transformers mag, hat ihn sich bereits zu Gemüte geführt ^^

Was es nicht gebraucht hätte:
Skyline. Ungeschlagen auf Platz #1 der grässlichsten Filme im Kino 2011. Wie kann man nur so einen Film produzieren, geschweige denn ihn veröffentlchen, da muss man sich doch schämen. Nicht vorhandene Dialoge, unausgefeilte Charaktere, die stupide jedes Klischee erfüllen, dass man von Alienfilmen kennt. Klar, er hatte sehr schöne Effekte. Aber sich allein deswegen dem übrigen Martyrium zu unterziehen und dieses grässliche Ende zu ertragen - nein danke. (kein Blogeintrag weil ich wohl zu schockiert war.. aber glaubt mir, er war sein Geld nicht wert)
3 Musketiere. Ja, es waren schöne Kleider, die Geschichte nachvollziehbar und ein paar hübsche Kampfszenen sind auch aufgetaucht. Aber ansonsten war dieser Film, vor allem in 3D, doch recht überflüssig.
Ich bin Nummer 4. Nunja, der Titel ist ja schon sehr.. äh.. vielversprechend. Nette Geschichte, aber irgendwie mal wieder viel zu wenig ausgefeilt. Mich würde interessieren, ob mehrere Teile geplant waren, denn irgendwie erschien das eher als Mittelteil einer längeren Filmreihe, denn als einzelnes Produkt. Aber dass ich hier keinen Eintrag geschrieben habe zeigt wieder, wie erwähnenswert ich den Film eingestuft habe ;) Nettes Popcornkino für daheim, aber eigentlich hätte man ihn auch nicht verfilmen müssen.

Nunja, 3D im allgemeinen war eher überflüssig. Ich habe 2011 genau einen Film gesehen, in dem es nicht eine Farce war, sich diese Brille auf die Nase zu setzen und Kopfschmerzen von den Unschärfen am Bildrand zu bekommen, nämlich Darkest Hour. Ansonsten: Ist der Film keine Animation, sollte man es sich wirklich mehrfach überlegen, ob man nicht die Alternative hat, ihn in 2D zu sehen.
Abschließend lässt sich zusammenfassen: 
Es gab dieses Jahr einige sehr beeindruckende Überraschungen, die den Kinobesuch zu einem Erlebnis machen. Da hat sich das Geld wirklich gelohnt, denn es ist doch noch mal etwas anderes, einen Film auf einer großen Leinwand (vorausgesetzt man landet in Wiesbaden nicht in einem der 25 - Personen Säle) und in kuscheligen Kinositzen zu genießen. Zwar waren auch ein paar Fehlgriffe auf der Leinwand, aber so im Allgemeinen hat sich der Kinobesuch dieses Jahr wirklich gelohnt.
Gerne hätte ich auch noch Der Gestiefelte Kater gesehen, auf den ich mich das ganze Jahr gefreut hatte. (eigentlich DER Film, den ich unbedingt sehen wollte) Aber das hat nun doch nicht mehr geklappt. Entschädigt haben die übrigen tollen Werke, die über die Leinwand flimmerten. Ich hoffe, 2012 lässt sich wieder das ein oder andere Kleinod entdecken; da freue ich mich schon drauf ;)

Sonntag, 1. Januar 2012

Tell them what I hoped would be Impossible..

Silvester. Ein berauschender Abend für so viele Menschen. Es wird leckeres Essen gekocht, Alkohol gekauft, auf gute Stimmung gehofft, geplant und vorbereitet. Doch man hat, wie an den übrigen Tagen des Jahres, oft nicht die Möglichkeit, sich auf Unerwartetes vorzubereiten.
Was das angeht, ist Silvester ein Tag wie jeder andere. Die Extreme zwischen den unterschiedlichen Empfindungen und Erlebnissen sind nur viel stärker ausgeprägt, weil wir so sehr darauf hoffen, dass Neujahr ein besonderer Tag ist, den wir voller Vorfreude erleben dürfen.


Doch während an der einen Stelle Menschen sich in gemeinsamer Spannung auf ein ereignisreiches neues Jahr umarmen, erhitzen sich an anderen Orten die Gemüter und Streit entsteht. Während ich am einen Ort meine Freunde im Monopoly besiege und wir auf meinen bedauerlicherweise nur in Spielgeld ausgezahlten Gewinn anstoßen, kniet woanders jemand im Blut seines Freundes und verzweifelt angesichts des beinahe aussichtslosen Versuchs, ihn wiederzubeleben.
Fragt man: Hattest du einen schönen Abend? Bist du gut reingerutscht? Dann erwartet man oft eine Antwort, die eher in den Bereich: Ja, es war der Wahnsinn, oder: Ich hätte nicht so viel trinken dürfen, aber es war toll; stammt. Im dramatischsten Fall noch etwas wie: Naja, war etwas langweilig.
Dass allerdings auch Silvester, oder gerade Silvester, eine Zeit ist, in der Freud und Leid so wahnsinnig nahe bei einander liegen, sollte man bei solchen Fragen immer im Hinterkopf behalten. Der Schritt heraus aus der kleinen heilen Welt, die sich der ein oder andere mit diesen Fragen schafft, ist schneller getan als man vermuten möchte.

In Gedanken bei denen, die aufgrund der bodenlosen Dummheit oder Unachtsamkeit anderer das neue Jahr nicht voller Freude und Miteinander begehen konnten.

Maddie Jane - Impossible (Shontelle)

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