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Donnerstag, 21. Februar 2013

Where do I begin to tell the story of how great a love can be?

Nachdem Ini ihre Liebesgeschichte online gestellt und dazu aufgerufen hat, das Internet mit weiteren romantischen Geschichten zu bereichern, schließe ich mich ihr hiermit sehr gerne an ;)

Geschichten, die mit einer Dummheit beginnen, werden meistens zu Abenteuern. Es werden Feinde überlistet, Rätsel gelöst, Kämpfe ausgefochten oder Geheimnisse gelüftet.
Meine Geschichte beginnt mit etwas, das eine gefährliche Dummheit hätte sein können, hätte ich nicht so unfassbar großes Glück gehabt.
Wer zum Studium in eine neue Stadt zieht, der kennt möglicherweise die Tücken der Wohnungssuche dort.
Mieten überteuert, Makler unfreundlich, Stress und Panik vorprogrammiert. Je weiter die Zeit voranschreitet, je länger der Erfolg auf sich warten lässt, desto verzweifelter wird man. So ging es mir 2009, als ich zum Wintersemester Einzug in Marburg halten wollte.

Montag, 30. Januar 2012

But no one ever tells you that forever feels like home, sitting all alone inside your head..

Stone Sour - Through Glass

Man sagt ja: Dinge zu benennen nimmt ihnen den Schrecken.
In letzter Zeit habe ich viel über den Begriff „Beziehung“ nachgedacht und um meiner Anspannung den Schrecken zu nehmen, habe ich versucht, dem Zustand einen Namen zu geben. Versucht, aktuelle Umstände in eine Sparte zu kategorisieren, nur um dann zu merken, dass das ein vollkommen absurdes Unterfangen war. Dabei ist mir nur aufgefallen, wie unglaublich unsauber und undefiniert dieser Begriff eigentlich ist.
Beziehung.. Inzwischen habe ich so wahnsinnig viele Kommentare dazu gehört, was eine Beziehung ist, wodurch sie sich ausdrückt, was man in ihr nicht macht, was man in ihr gefälligst zu tun hat und welche Formen und Entwicklungen sie anzunehmen hat. Quintessenz dieser Bemerkungen ist nur, dass jeder seine eigene Vorstellung von dem hat, was er sich für seine eigene Beziehung wünscht, oder eben dort nicht haben möchte.
Es ist seltsam, dass es für eine derartig wichtige zwischenmenschliche Interaktion nur einen einzigen Begriff gibt. Gut, es fällt noch der Begriff der Partnerschaft, der zumeist etwas reifer und freier gemeint wird, aber grundsätzlich ist es keine Abgrenzung, nicht mal ein alternativer Ausdruck, sondern eher eine kleine Unterkategorie, die wenn dann eher synonym verwendet wird, um Dauer, Tiefe oder eben Reife einer Beziehung zu verdeutlichen.
Obwohl nun aber jeder weiß, dass es Menschen gibt, die ihre Beziehung anders ausleben wollen und andere Wünsche haben im Bezug auf ihren Partner, andere Ansprüche stellen oder gar keine Ansprüche stellen, besonders offen sind oder besonders einschränkend, so glaubt doch am Ende die Mehrheit, dass sie weiß, was eine „richtige Beziehung“ ist, und was nicht. Oder anders: Wann eine Beziehung existent ist und wann nicht.
Wenn nun jemand der Meinung ist, die Beziehung eines anderen sei absolut konträr zu seinen eigenen Vorstellungen, warum sollte er dann seinen offensichtlich so abweichenden Wünschen genau den selben Namen geben, wie derjenige, der sich darunter etwas komplett anderes vorstellt? Mit Sicherheit gibt es in der Wissenschaft unterschiedliche Kategorien von Beziehung. Max Weber stellt in „Wirtschaft und Gesellschaft“ die Theorie des sozialen Handelns, der sozialen Beziehung, auf. Diese ist dadurch definiert, dass zwei oder mehrere Individuen dann sozial handeln, wenn sie sich in ihrem inneren und äußeren Handeln aufeinander beziehen.
Nicht mehr und nicht weniger. Eine Beziehung ist Interaktion. Wie diese nun aussieht und wie sich die jeweiligen Individuen in dieser Beziehung erfüllt fühlen oder nicht, ist nicht weiter ausgeführt und auch nicht wichtig. Eine soziale Beziehung ist eine soziologische Kategorie, welche durch die Eigenheiten der einzelnen handelnden Individuen von der Theorie zur Praxis übergeleitet werden.
Natürlich geben wir durch unsere Vorstellung von einer Beziehung als Begriff einer Liebes“beziehung“ der ganzen Angelegenheit noch eine andere Tendenz, die wieder viel Spekulationsspielraum bietet. Doch sollten wir uns im Gedächtnis behalten, dass uns vorrangig die Essenz der Vorstellungen, Wünsche und Anforderungen, nämlich die Interaktion mit anderen, verbindet. Wenn man nun Verbindungen schaffen kann, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten in der jeweils eigenen Definition von „Beziehung“ findet, kann man auch eine gute Basis für eine Liebesbeziehung legen.. 
Doch dass dieser Umstand auch nicht eintreten muss und eine grundsätzliche Differenz der Wünsche bestehen bleiben kann oder besteht, damit muss man dann auch leben können. Vor allem, wenn die jeweilig miteinander agierenden Personen sich nicht in die Sparte "Beziehung" pressen lassen wollen, nur damit am Ende eine sinnvolle Erklärung abgegeben werden kann, die alle Welt einzuordnen versteht und aus der Definition heraus auch wieder zu beurteilen versucht.
 Ich habe ein Problem damit, mich Genre, Subgenre, Lebenskateogorien oder ähnlichem unterzuordnen, weil mir bei all diesen Begriffen die Entwicklungsmöglichkeit fehlt, die man sich durch eine Einschränkung durch Zuordnung nehmen lässt. Übergreifende oder verbindende Ideen werden damit erstickt oder erschwert und durch einen Rechtfertigungsanspruch im Rahmen der jeweiligen Gruppe oft verhindert.
Ähnlich kann ich es mir mit dem Beziehungsbegriff vorstellen. Lässt man seine Partnerschaft, seine Interaktion mit einem oder mehreren Partnern, kategorisieren, macht man sich angreifbar, diskutierbar und kritisierbar. Ratschläge von außen können, trotz der jeweiligen Determiniertheit durch das individuelle Verständnis des Beziehunsgbegriffes, eine große Hilfe sein, doch nur durch die Möglichkeit der gemeinsamen Entfaltung innerhalb einer Partnerschaft kann man sich auch soweit gemeinsam entwickeln, dass eine solide und für beide (oder, ganz bewusst aufgrund der heutigen Vielzahl an Möglichkeiten, mehrere) Partner zufrieden und glücklich stimmende Basis geschaffen wird. Und wie man das dann nennt oder ob man es überhaupt benennt, ist weniger als zweitrangig.

Donnerstag, 30. Juni 2011

Should I be afraid of..

Danke für deine Geduld mit mir.
Du bist mir so wichtig und ich bin so unglaublich froh, dich getroffen zu haben.
Es ist skurril.. Aber schön.. Weil ich weiß, dass du da bist.. irgendwo..
Wenn ich die Augen schließe kann ich deinen Atem hören, spüre deinen Bart an meiner Wange und habe das Gefühl, nur den Arm ausstrecken zu müssen um dich neben mir fühlen zu können. Es kommt mir vor, als hörte ich dich gleich wieder etwas spöttisches über meine Schusseligkeit sagen und überlege mir schon, dass ich darauf nur mit einem verächtlichen Blick reagieren würde. Ich möchte durch deine flauschigen Haare fahren, mich an deine Schulter schmiegen und mich so sicher fühlen wie nirgendwo sonst.

Ich vermisse dich jetzt schon wieder..
 ---

Kitschig, ich weiß, und schnulzig. 
Aber ist ja nur kurz ;)

Negative - Until your´re mine

Samstag, 19. Februar 2011

"Aber wenn du nicht aufpasst, klemmst du dir dabei die Schnauze ein und machst dich unglücklich für den Rest deines Lebens."

„Folgendes weiß er noch nicht: Ich verliere mich in der Person die ich liebe. Ich bin eine permeable Membran. Wenn ich dich liebe, bekommst du alles von mir. Mein Geld , meine Zeit, meinen Körper, meinen Hund, das Geld meines Hundes. Ich übernehme deine Schulden und projiziere auf dich alle möglichen schicken Eigenschaften, die du selbst in dir nie kultiviert hast. All das gebe ich dir und noch mehr, bis ich so ausgelaugt und leer bin, dass die einzige Chance, mich zu erholen, ist, mich in jemand andern zu verknallen.“
Eat, Pray, Love

Aber es gäbe so viel zu zitieren aus diesem Film. Ich habe ihn im Moment zur Hälfte gesehen und er ist bis dahin auf jeden Fall empfehlenswert.

Quelle: weheartit

Sonntag, 23. Januar 2011

Dies ist die Stille der Nacht, zwischen dir und mir liegen Welten ...

Gerade ist mir wieder recht schwer ums Herz.
Ich weiß gar nicht genau, warum, aber es ist ein Druck auf diesem skurrilen Organ, der mir das Atmen schwer macht und meine Stimmung drückt.

Montag, 18. Oktober 2010

Liebesbrief an eine Unbekannte

Anbetungswürdige, liebste Freundin,

die Stunden die wir getrennt sind erscheinen mir wie Monate.
Du hast mir meine Seele geraubt und nun bin ich bei dir bei jedem Schritt, den du tust.
Wenn ich meine Augen schließe gehe ich auf die Reise und finde dich überall, egal wo du bist.
Deine Nähe ist greifbar hier und deine Wärme umschließt mich wie eine schützende Decke.
Und doch bist es nicht du, die hier wandelt, sondern dein zauberhafter Schatten, der mich deine Schönheit nur erahnen lässt. Die Zeit, in der wir uns hier nahe waren, liegt viel zu lange zurück und doch erscheint es mir wie gestern, dass wir gemeinsam redeten, schwiegen und lachten. Es fehlt mir, dich zu spüren, in deine Augen zu sehen und mich an deinen Körper schmiegen zu können.
Denn nirgendwo bin ich sicherer und geborgener als bei dir, meine Teure.
Die Welt könnte in Flammen stehen, doch ob ich sterbe oder lebe ist nicht wichtig, solange ich in deinen Armen liegen kann.
Mein Herz sehnt sich nach meiner Seelenfreundin und zählt die Sekunden bis du wieder bei ihm ruhst. Denn Ruhe ist das, was ich dir geben möchte. Du sollst dich entspannen können und Abstand nehmen von den Wirren der Welt. Nichts wird dich bedrängen und Sorgen fallen von dir ab. Glück möchte ich dir schenken und dir jeden Wunsch von deinen sterngeborenen Augen ablesen. Niemals sollst du weinen, niemals soll sich deine sanfte Stirn in Falten legen aus Gram und Kummer. Dies alles will ich auf mich laden und dich davon befreien. Deine Sorge sei meine Sorge und dein Kummer sei mein Kummer.
Mein Leben sei dein Leben, ich will es dir zu Füßen legen.
Du musst mir nicht antworten, nicht angeben, ob du fühlst wie ich es fühle. Ich spüre, dass es etwas zwischen uns gibt, das anders ist als alles was bisher war. Dies und das Bedürfnis, dir Gutes zu tun und dich zu halten sind genug für mich, wenn ich dadurch nur einen Augenblick deine Nähe spüren und deinen süßen Duft riechen darf.
Ich hoffe sehr, dass uns das Schicksal zusammenführt, denn ohne dich zu sein bereitet mir Schmerzen. Doch süß sind diese Schmerzen, da ich dem Schicksal traue und ein mögliches Zusammentreffen alle Sorgen beiseite wischt.

Ich träume von dir und küsse dich.
Man schreibt viel zu wenig Liebesbriefe heutzutage, viel zu wenig kitschige, altmodische Liebesbriefe. Worte, die in tiefster Sehnsucht geschrieben wurden, die wie Tränen aus dem Herzen des Schreibenden triefen, findet man kaum noch in unserer internetdurchzogenen, digitalen Welt. Wir sind zu schnell, zu ungeduldig um uns hinzusetzen und Wort für Wort zu Papier zu bringen. Blätter zu zerknüllen, weil unsere Worte unsere Gefühle nicht fassen können. Frauen sehen Liebesfilme, in denen der Protagonist seitenweise sein Herz ausschüttet und in Tinte verpackt weitergibt und schmelzen dahin. Doch derartiges gibt es heute kaum noch und wenn doch, so entspricht der Mann in seinem übrigen Erscheinen und Auftreten nicht dem gefühlvollen, kämpferischen Helden, den Frau sich aus dem Film herbeigeträumt hat.
Nun, es ist nunmal das Leben und kein Film. Daher sollte sich Frau ihre Liebesbriefe lieber selbst schreiben ;)

Donnerstag, 30. September 2010

The book of love has music in it..

Wir warten unser ganzes Leben auf die Person, die alles außergewöhnlich macht.
Es kann sein, dass wir sie finden, es kann sein, dass wir sie wieder verlieren, es kann aber auch sein, dass sie nie auftaucht und wir einem unerfüllbaren Traum nachjagen.
Wir wissen es nicht. Wir können die Augen offen halten und versuchen, in jedem ein Fünkchen des Besonderen auszumachen. Dass wir dieses Besondere finden, dafür stehen die Chancen gut.
Einzig ist die Frage, ob uns ein Fünkchen besonderes reicht, oder ob wir ein Feuerwerk wollen.
Manch einer findet das Feuerwerk und kann es halten, bis beide alt und grau sind. Manch einer aber verbringt sein Leben mit der Suche. Natürlich gibt es auch da schöne Momente, besondere Menschen und glückliche Erlebnisse. Aber man fragt sich doch immer, ob das nun das Feuerwerk war, das andere so erfasst, oder ob man wieder an den falschen geraten ist.
Mit diesem Zweifel ist es schwierig, sich wirklich auf etwas einzulassen, ohne es zu hinterfragen, nach „besserem“ Ausschau zu halten oder sich wirklich aufgehoben zu fühlen.
Tragisch ist es, wenn einer von beiden meint, er habe das Außergewöhnliche gefunden, der andere aber weiterhin seinem Zweifel hinterher rennt.
Man kann nur zusehen und die verbliebenen Stunden genießen, die schon gezählt zu sein scheinen.
Jede Sekunde des Glücks aufsaugen wie ein Schwamm um am Ende bereit zu sein, das Feuerwerk verglühen zu lassen und sich nicht daran zu klammern.
In dunklen Momenten kann man dann die Augen schließen und durch die Schwärze der Augenlider die Funken noch einmal leuchten sehen, Erinnerungen an das Außergewöhnliche auskosten.
Natürlich ist das Leben auch nicht leicht, wenn beide sich darin einig sind, der andere sei derjenige, der das Leben zu etwas besonderem macht. Aber das Leben ist nunmal nicht leicht.
Die Kunst besteht darin, gemeinsam diese Unebenheiten zu umgehen, zu glätten oder zumindest zusammen darüber zu holpern.
In dem Film „Shall we dance“ gibt es ein wunderschönes Zitat:

"Ist man aber verheiratet, dann hat man jemanden, der alles mit einem teilt:
Die guten Dinge, die schlimmen und die furchtbaren Dinge, die normalen Alltags-Dinge –
Also einfach alles – immer – jeden Tag.
Ich verspreche dir, dein Leben verläuft nicht, ohne gesehen zu werden, weil ich dir zuschaue –
Und du lebst nicht unbemerkt, weil ich Zeuge deines Lebens bin."

Ist es nicht das, was wir wollen? Jemanden, der uns beweist, dass wir nicht in der Masse der Menschen untergehen, sondern herausstechen, zumindest für diese eine Person?

Und weil ich gerade auf Zitatesuche war, habe ich ein paar wunderschöne Film- Liebeszitate gefunden *_*

Romeo und Julia:

Wenn du einmal stirbst, werden all deine Körperteile in 1000 Sterne zerspringen und jeder der in den Himmel schaut wird sich in die Nacht verlieben.

Barfuß:


Leila: "Wir haben zusammen getanzt, und ich weiß dass ich ihn liebe weil... weil ich das weiß, es ist hier, hier drin, hier...
Und Sie, Sie wissen gar nichts vom Leben, gar nichts wissen Sie, weil..weil ich einen Freund habe und Sie nicht.. Sie..Sie alte Kuh!
Wir haben getanzt
und wir haben Fahrscheine gekauft
und ein Eis gegessen
und eine Blume geschossen
wir haben in einem Bett geschlafen
und wir haben den Mond gesehn
und ich hab sein Herz gehört"

Café blue eyes

"Alles was nicht leidenschaftliche, außergewöhnliche, wahnsinnige Liebe ist, ist Zeitverschwendung.
Es gibt im Leben doch schon genug mittelmäßige Dinge,
die Liebe sollte nicht dazu gehören."

Das Haus am Meer

"Was, ob ich dich immer noch liebe? Auf jeden Fall! Daran gibt es keinen Zweifel. Trotz meiner Wut, meines Egoismus war ich in meiner Liebe zu dir immer treu. Ich habe dich daran zweifeln lassen. Das war der größte Fehler in meinem Leben voller Fehler. Die Wahrheit macht uns nicht frei. Ich kann dir sagen, dass ich dich liebe so oft du es überhaupt zu hören erträgst. Es ändert nichts, es erinnert uns nur immer daran, dass Liebe nicht genug ist, nicht mal annähernd."

Der Flug des Phoenix

"Ich glaube der Mensch braucht nur eines im Leben und das ist Jemand den er lieben kann, wenn man ihm das nicht geben kann, dann braucht er Hoffnung, wenn man ihm die auch nicht geben kann.. dann braucht er was zu tun."

Ich schreibe viel zu viel über Liebe, ich brauch dringend was zu tun ^^


Ist´s Jane-Austen-Time again *seufz*

Donnerstag, 23. September 2010

I don´t need anything..

Ich habe herausgefunden, warum es Frauen gibt, die sich trotz ihrer Zuneigung zu eigentlich nur einem Mann, mehreren anderen in die Arme stürzen.
Es ist Selbsttäuschung. Sie wollen sich beweisen, dass sie selbstständig und unabhängig von ebenjenem anderen und ihren eigenen Gefühlen sind. Moderne, aufgeschlossene Frauen, die die Empfänger ihrer Hingabe selbst auswählen.
Hinzu kommt, definitiv wichtiger als eben genannter Punkt, der Versuch, sich selbst abzustumpfen; zu verdrängen, dass ihnen besagte Person wichtiger ist als der Rest und ihre Hoffnung, sie könne sich für unsere bemitleidenswerte Frau entscheiden, sich auch als falsch herausstellen kann.
Diese mögliche schmerzvolle Erfahrung wird bereits im Voraus mit den anderen Männern bekämpft und niedergemetzelt. Ohne Erfolg natürlich.
Es bleiben Zweifel, Minderwertigkeitsgefühle, eine verlorene Selbstachtung und das Gefühl, definitiv irgendetwas falsch zu machen.
Man ist wohl nur eine nette Person, die sich hin und wieder als freundliches, thematisch passendes Wesen entpuppt, aber aus der Masse dieser Wesen nicht sonderlich heraussticht. Außer in eben jenen thematisch passenden Momenten.
Aber was solls. Dann passt man eben, ist freundlich, nett und hilfsbereit. Wann war es denn mal anders? ;)
Und nebenbei möchte man sich dafür prügeln.
Weiter fragt man sich, warum man sich eigentlich solche Gedanken macht. Immerhin gab es keine "richtigen" Anzeichen, überdreht man alles nur, dramatisiert. *krr*

Nebenbei: Ich mag keine psychischen Macken. Eigentlich.
Vermutlich weil ich selbst so viele davon habe, die manchmal mehr, manchmal weniger erfolgreich verdränge. Aber definitiv keinem auf die Nase binde oder mich vor anderen darin ergehe.
Meine psychischen Probleme sind meine Privatsache. Es könnte ohnehin niemand etwas damit anfangen.

Ohje, schonwieder so ein melodramatisch, depressiver Eintrag.
Ich hoffe, das wird nicht wieder zur Gewohnheit ;)



Edit:
Ich habe nochmal über das ganze nachgedacht.
Ich erwarte ja eigentlich auch gar nichts. Aber irgendwie auch schon. -> Frauenlogik ^^
Es ist schwierig, weil ich mich gerne zurückstellen würde, weil ich nunmal so bin. Zurückhaltend, zuvorkommend, hilfsbereit und aufopfernd.
Aber gleichzeitig ist mir klar, dass ich niemals wieder einen Menschen finden werde, der mir so viel gibt. Da ist es wohl selbstverständlich ein wenig egoistisch und ängstlich zu werden, oder?
Naja, wenn ich bei meinen momentanen Gefühlen bleibe, gehe ich, wenn das ganze noch mehr als n halbes Jahr andauert, irgendwann dran zugrunde.. So wie ich mich kenne..

Donnerstag, 17. Juni 2010

I guess that's why it's raining diamonds, sweet happiness in tears..

Ich merke, mit mir geht es steil bergab.
Das ist nicht nur daran zu merken, dass ich im Moment alle Filme von/über/zu Jane Austen abgrase und mich dabei herrlich in die Kissen heule, sondern auch an meinem Essverhalten, Herzrasen, Ruhelosigkeit gepaart mit tiefgreifender Müdigkeit, die daraus resultiert, dass ich nachts kaum mehr schlafe.
Es ist sehr merkwürdig, mit knurrendem Magen allerdings ohne das geringste Hungergefühl im Bett zu liegen, dort für die nächsten 5 Jahre mindestens bleiben zu wollen und gleichzeitig aufspringen und einen Sommerputz beginnen zu wollen, der darin besteht jede Kleinigkeit 5 Mal zu polieren und schlussendlich dann auch noch bei Regen Fenster zu putzen.
Ich steh das nicht mehr lange durch..
Aber, es liegt wohl nicht in meinen Händen.
Und ich weiß genau, ich übertreibe, und ich weiß genau, ich reagiere völlig über.
Aber ich kann nichts tun. Ich verliere mich in Sehnsucht und Wut.

Montag, 29. März 2010

´Cause I'm being taken over by the fear...

So, eigentlich wollte ich hier noch was über die Grausamkeit der Liebe und tragische Liebesgeschichten/-paare zusammenstückeln, aber das muss wohl warten, weil in wenigsten Minuten mein Serienabend anfängt.
Eigentlich bräuchte ich heute Alkohol, so wies mir geht, aber erstens hab ich sowas eher selten auf Vorrat (zumindest nie das, was ich gerne trinken würde, was natürlich auch seine positiven Seiten hat) und zweitens schütte ich mich ungern alleine zu, denn dann lade ich mich noch mehr negativ auf.
Ich hab meine Klausur nicht bestanden. Die Sprachgeschichte- Klausur, die ich nachschreiben musste. Naja, man kann ja nicht alles haben. Ich dachte es mir ja schon. Aber ärgerlich ist es schon. Vor allem weil die Vorlesung nächstes Jahr auf den gleichen Termin fällt wie die über Alexander III., in die ich auf jeden Fall wollte. Grundsätzlich ja kein Problem, außer der Klausurtermin fällt dann auch noch auf ein und den selben Tag und die gleiche Zeit (was laut meiner Erfahrung im letzten Semester auf jeden Fall passieren wird).
Das kommt zu meiner allgemeinen Liebes-/Beziehungskrise hinzu. Dann noch das Quäntchen "vielleicht ist mein Studiengang gar nichts für mich/finde ich niemals einen Job, der mir Spaß macht, geschweige denn einen den ich kann" hinzu und man findet mich betrunken in einem Hauseingang wieder.
Grässlich sowas.
Dann lieber Liebestragödien.
Aber die dann später oder morgen ;)

Grüßle,


Donnerstag, 4. März 2010

Mir kann nichts mehr passieren, denn deine Hand hat meine Haut berührt.

Eigentlich sollte hier so langsam jeder Eintrag mit "Liebes Tagebuch" beginnen, so wie sich das alles hier zu einem Seelenstriptease entwickelt.
Besonders aufgefallen ist mir das, als ich über den Inhalt dieses Blogeintrages gegrübelt habe.
Mir ist aufgefallen, dass es zwei Hauptaspekte gibt, die ich brauche, um mich bei einem Mann so wohl zu fühlen, dass ich mich in ihn verlieben kann.
1. Ich muss ich sein können.
Ich möchte nicht in eine Rolle gedrängt werden, nicht "die Lebensretterin" sein, oder "der Betthase", oder "das Antilangeweileprogramm" sein, sondern alles was ich nur irgendwie unter einen Hut bekomme. Mir soll die Kontrolle obliegen, was ich darstellen möchte oder wie ich im nächsten Moment agiere, ohne dass etwas von mir erwartet wird.
Das muss nicht die ganze Zeit so sein. Ich helfe gerne, ich bin immer bereit, jemandem das zu sein, das er in diesem Moment am dringendsten braucht. Aber wenn das immer der Fall ist, fühle ich mich schnell zurückgestellt und geopfert.
2. So banal es klingen mag: Guter Sex ^^
Natürlich spielen noch andere Sachen mit ein, wie der Quantum Wahnsinn beim Gegenüber und dass man sowohl ernsthafte, wie verrückte und sinnfreie Gespräche führen kann.
Geborgenheit ist mir wichtig, eben das Gefühl, egal was ich tue, ich werde aufgefangen. Genauso möchte ich aber auch gebraucht werden und Hilfestellung geben.
Aber ganz besonders der erste Punkt ist entscheidend, ob ein eventueller Beziehungspartner eventueller Beziehungspartner ist oder nicht ist.

So, und nun gehe ich meine Post erledigen und bereite den ersten Schritt meines innerhäuslichen Umzuges vor ;)

Mahlzeit,
Euer Sternchen

"Eine verliebte Frau ist immer bereit, viel mehr zu geben, als sie zurückbekommt!"
Willy Breinholst

Mittwoch, 20. Januar 2010

Meet me half way, right at the boarderline, that's where i'm gonna wait..

Ich hatte komplett vergessen, wie es ist, jemandem nicht hinterherlaufen zu müssen. Sich und die Person still zu verfluchen. Den anderen, weil er sich nicht meldet, sich selbst, weil man so gerne den Kontakt wieder aufnehmen würde.
Außerdem ist es ärgerlich, dass es dementsprechend Gefühle gibt, die so stark wirken, ohne dass man es beeinflussen kann. Je länger die Phase des Schweigens dauert, desto stärker scheinen diese Gefühle zu werden. Gerade im Gegensatz dazu, dass das Gegenüber vermutlich keine vergleichbaren Qualen leidet, dementsprechend also auch die Gefühle vergeudet sind.
Aber man kann es nicht stoppen. Man wartet, man drängt sich, zerrt an sich, quält sich.
Und schlussendlich meldet man sich doch.
Bis dieses ganze HinundHer wieder von vorne anfängt.
Ich weiß selbst nicht so genau, wie ich da weiter vorgehen soll. Ich weiß noch nicht mal, warum ich mir darüber überhaupt Gedanken mache.
Aber es ärgert mich, je länger ich keine Nachricht erhalte. Vor allem, weil ich es hätte wissen müssen. Unfair ist es aber doch.
Und traurig.
Des weiteren versinke ich meinem Chaos. Ich muss unbedingt morgen hier Ordnung schaffen, es wird endlich Zeit. Aber morgen ist dafür erst mal Zeit und Möglichkeit.
Ich hoffe nur, ich kriege meinen "Termin" in der Grundschule, in der ich meine Umfrage für meine Forschungsarbeit machen wollte. Wenn nicht, wird das richtig schwierig.
Aber selbst wenn ich die Möglichkeit habe, mit ein paar Lehrern dort zu sprechen und Fragebögen auszuteilen, besteht noch nicht die Sicherheit, dass ich mein Seminar bestehe.
Ich muss noch die Fragebögen erstellen (bzw. umschreiben) und präsentieren.
Und mein Lerntagebuch schreiben. Ach, lest einfach den Eintrag von gestern *seufz*

Überfordert und traurig verabschiedet sich,
Euer Sternchen

P.S. Frodo ist gestern Nacht ausgebrochen. Sophia ist der Meinung, er möchte nach Mordor. Das würde einiges erklären ;)

"Ich würde Jahrtausende lang die Sterne durchwandern, in alle Formen mich kleiden, in alle Sprachen des Lebens, um dir Einmal wieder zu begegnen. Aber ich denke, was sich gleich ist, findet sich bald. "
Friedrich Hölderlin

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