Montag, 30. Januar 2012

Oh Death..

Ich liebe! diesen Song.
Dank Mr. A, der ihn mir rausgesucht hat (*küsschen*) kann ich ihn hier reinstellen und die nächsten 54551445 Tage mindestens 34341743534344635 Mal hören ^^
Es stammt aus der vorletzte Folge von Supernatural und der letzte Reiter, der Tod, betritt das Spielfeld. Die Sequenz aus der Folge gibt es hier zu sehen: Youtube-Klick.

But no one ever tells you that forever feels like home, sitting all alone inside your head..

Stone Sour - Through Glass

Man sagt ja: Dinge zu benennen nimmt ihnen den Schrecken.
In letzter Zeit habe ich viel über den Begriff „Beziehung“ nachgedacht und um meiner Anspannung den Schrecken zu nehmen, habe ich versucht, dem Zustand einen Namen zu geben. Versucht, aktuelle Umstände in eine Sparte zu kategorisieren, nur um dann zu merken, dass das ein vollkommen absurdes Unterfangen war. Dabei ist mir nur aufgefallen, wie unglaublich unsauber und undefiniert dieser Begriff eigentlich ist.
Beziehung.. Inzwischen habe ich so wahnsinnig viele Kommentare dazu gehört, was eine Beziehung ist, wodurch sie sich ausdrückt, was man in ihr nicht macht, was man in ihr gefälligst zu tun hat und welche Formen und Entwicklungen sie anzunehmen hat. Quintessenz dieser Bemerkungen ist nur, dass jeder seine eigene Vorstellung von dem hat, was er sich für seine eigene Beziehung wünscht, oder eben dort nicht haben möchte.
Es ist seltsam, dass es für eine derartig wichtige zwischenmenschliche Interaktion nur einen einzigen Begriff gibt. Gut, es fällt noch der Begriff der Partnerschaft, der zumeist etwas reifer und freier gemeint wird, aber grundsätzlich ist es keine Abgrenzung, nicht mal ein alternativer Ausdruck, sondern eher eine kleine Unterkategorie, die wenn dann eher synonym verwendet wird, um Dauer, Tiefe oder eben Reife einer Beziehung zu verdeutlichen.
Obwohl nun aber jeder weiß, dass es Menschen gibt, die ihre Beziehung anders ausleben wollen und andere Wünsche haben im Bezug auf ihren Partner, andere Ansprüche stellen oder gar keine Ansprüche stellen, besonders offen sind oder besonders einschränkend, so glaubt doch am Ende die Mehrheit, dass sie weiß, was eine „richtige Beziehung“ ist, und was nicht. Oder anders: Wann eine Beziehung existent ist und wann nicht.
Wenn nun jemand der Meinung ist, die Beziehung eines anderen sei absolut konträr zu seinen eigenen Vorstellungen, warum sollte er dann seinen offensichtlich so abweichenden Wünschen genau den selben Namen geben, wie derjenige, der sich darunter etwas komplett anderes vorstellt? Mit Sicherheit gibt es in der Wissenschaft unterschiedliche Kategorien von Beziehung. Max Weber stellt in „Wirtschaft und Gesellschaft“ die Theorie des sozialen Handelns, der sozialen Beziehung, auf. Diese ist dadurch definiert, dass zwei oder mehrere Individuen dann sozial handeln, wenn sie sich in ihrem inneren und äußeren Handeln aufeinander beziehen.
Nicht mehr und nicht weniger. Eine Beziehung ist Interaktion. Wie diese nun aussieht und wie sich die jeweiligen Individuen in dieser Beziehung erfüllt fühlen oder nicht, ist nicht weiter ausgeführt und auch nicht wichtig. Eine soziale Beziehung ist eine soziologische Kategorie, welche durch die Eigenheiten der einzelnen handelnden Individuen von der Theorie zur Praxis übergeleitet werden.
Natürlich geben wir durch unsere Vorstellung von einer Beziehung als Begriff einer Liebes“beziehung“ der ganzen Angelegenheit noch eine andere Tendenz, die wieder viel Spekulationsspielraum bietet. Doch sollten wir uns im Gedächtnis behalten, dass uns vorrangig die Essenz der Vorstellungen, Wünsche und Anforderungen, nämlich die Interaktion mit anderen, verbindet. Wenn man nun Verbindungen schaffen kann, Ähnlichkeiten und Gemeinsamkeiten in der jeweils eigenen Definition von „Beziehung“ findet, kann man auch eine gute Basis für eine Liebesbeziehung legen.. 
Doch dass dieser Umstand auch nicht eintreten muss und eine grundsätzliche Differenz der Wünsche bestehen bleiben kann oder besteht, damit muss man dann auch leben können. Vor allem, wenn die jeweilig miteinander agierenden Personen sich nicht in die Sparte "Beziehung" pressen lassen wollen, nur damit am Ende eine sinnvolle Erklärung abgegeben werden kann, die alle Welt einzuordnen versteht und aus der Definition heraus auch wieder zu beurteilen versucht.
 Ich habe ein Problem damit, mich Genre, Subgenre, Lebenskateogorien oder ähnlichem unterzuordnen, weil mir bei all diesen Begriffen die Entwicklungsmöglichkeit fehlt, die man sich durch eine Einschränkung durch Zuordnung nehmen lässt. Übergreifende oder verbindende Ideen werden damit erstickt oder erschwert und durch einen Rechtfertigungsanspruch im Rahmen der jeweiligen Gruppe oft verhindert.
Ähnlich kann ich es mir mit dem Beziehungsbegriff vorstellen. Lässt man seine Partnerschaft, seine Interaktion mit einem oder mehreren Partnern, kategorisieren, macht man sich angreifbar, diskutierbar und kritisierbar. Ratschläge von außen können, trotz der jeweiligen Determiniertheit durch das individuelle Verständnis des Beziehunsgbegriffes, eine große Hilfe sein, doch nur durch die Möglichkeit der gemeinsamen Entfaltung innerhalb einer Partnerschaft kann man sich auch soweit gemeinsam entwickeln, dass eine solide und für beide (oder, ganz bewusst aufgrund der heutigen Vielzahl an Möglichkeiten, mehrere) Partner zufrieden und glücklich stimmende Basis geschaffen wird. Und wie man das dann nennt oder ob man es überhaupt benennt, ist weniger als zweitrangig.

Freitag, 27. Januar 2012

Mein Land..

The Boss Hoss - Break Free

Weil ich momentan wieder versuche, mich Büchern zuzuwenden (auch wenn ich dafür wg. Uni eigtl keine Zeit habe - ich schaffe sowas immer genau dann, wenns am wenigsten passt ^^) ist mir ein Fragebogen bei http://one-more-cup-of-tea.blogspot.com ins Auge gestochen, den ich hier beantworten möchte ;)


Gebunden oder Taschenbuch?
Ich mag Taschenbücher, weil sie sich leichter während der Zugfahrt lesen lassen. Klar, der Rücken wird dabei etwas mehr beansprucht, aber es ist einfach einfacher ;) Dagegen sehen gebundene Bücher im Regal besser aus und machen schon etwas her. Aber teurer sind sie auch. Ich glaube, ich würde mich eher fürs Taschenbuch entscheiden.

Amazon oder Buchhandel? 
Ich gehe richtig gerne in Buchläden. Kann da Stunden drin verbringen und wenn ich mich dann für ein- zwei Bücher entschieden habe ist das ein richtiges Hochgefühl ;) Bei Amazon kaufe ich nur ein, wenn ich Bücher finde, die wesentlich günstiger sind oder die ich im Buchhandel nicht mehr finde. Für die Uni suche ich meistens auf Amazon, oder aber ich bestelle beim WBG.


Lesezeichen oder Eselsohr?
Weder noch ^^ Ich merke mir die Seitenzahl. Was nicht immer funktioniert, aber es ist einfacher als bei der Ankunft im Bahnhof noch ein Lesezeichen rauszukramen oder die Seite zu beschädigen ;)


Ordnen nach Autor, Titel oder ungeordnet?
Meine Bücher sind nach Genre und danach nach Autor geordnet. Im Moment ist das etwas durcheinander, weil ich einfach nicht den Platz habe, alles konkret zu ordnen, leider.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
Bücher wegzuwerfen fällt mir wahnsinnig schwer und schon seit Jahren ist bei mir keines mehr im Müll gelandet. Nicht mal die alten Kinderbücher. Allerdings sammelt sich da auch schon was an. Entweder also behalten, oder aber verkaufen.

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
Solange er nicht beschädigt ist, definitiv behalten.

Mit oder ohne Schutzumschlag lesen?
Ohne Schutzumschlag lesen. Er geht nicht kaputt und man muss nicht die ganze Zeit damit kämpfen ;)

Kurzgeschichte oder Roman?
Ich gebs zu, ich wähle meine Bücher u.a. auch nach ihrem Volumen aus. Da ich recht schnell lese ist ein eher kurzes Buch, bzw. eine Kurzgeschichte ein sehr, sehr kurzes Vergnügen. Allerdings mag ich Kurzgeschichtensammlungen wie beispielsweise das gerne von mir angepriesene "Nachttankstelle" von Andreas Kurz oder aber, etwas schräger und morbider, LoveDeath von Dan Simmons (Rezension hier), allerdings eher Novellen als Kurzgeschichten.

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel zu Ende ist?
Grundsätzlich nehme ich Kapitel als "Zielpunkte". Da ich die aber gerne auch mal überlese und einfach weitermache und erst danach merke, dass ich schon 10 Seiten weiter bin, als gewollt, höre ich oft entweder auf, wenn der Zug am Bahnhof ankommt, oder ich zu müde bin.

"Die Nacht war dunkel und stürmisch" oder "Es war einmal"?
Märchen mag ich sehr gerne. Meine Kinder werden später mal mit Märchen zugeschmissen werden ^^ Fantasy allgemein hat bei mir viele Sympathiepunkte, in letzter Zeit bin ich aber etwas zu Thrillern umgestiegen und habe auch da bereits das ein oder andere nette Buch entdeckt. Ein schönes Jugendbuch übrigens, das zwischen moderner und märchenhafter Erzählung wechselt, ist "Wächterin der Sterne" von Sylvia Louise Engdahl (gute Rezension hier), welches ich mir damals gewünscht hatte weil ich es sehr faszinierend fand und von dem ich nicht enttäuscht wurde.

Kaufen oder leihen?
Da kann ich eines meiner Lieblingszitate einbringen, das ich so definitiv unterschreibe:
"Werter Herr, die Tatsache, daß ein Buch in einer öffentlichen Bibliothek zugänglich ist, tröstet mich keineswegs. Bücher sind die einzige Sache, bei der ich schlicht und einfach habsüchtig bin. Wäre es nicht der Gesetze wegen, ich würde sie stehlen. Wäre es nicht meiner Börse wegen, ich würde sie kaufen."
                                                                                                                       
Harold Laski
Neu oder gebraucht?
Das ist mir gleich. Wenn ich allerdings ein Buch als "wie neu" kaufe, will ich auch, dass es wie neu ist. Schlechte Erfahrung hatte ich, als ich mir letztens "Unsterblich" von Leah B. Nathan auf Amazon bestellt habe und es dann doch sehr zerlesen bei mir ankam. Dennoch: Das Buch ist definitiv empfehlenswert, aber laut meinen Informationen wirklich nurnoch über das Internet zu bekommen.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Obwohl man das ja eigentlich nicht machen sollte: Ich kaufe meine Bücher nach dem Umschlag -.-* Also, zuerst mal nach bekannten und geliebten Autoren suchen, wenn da nichts zu finden ist schaue ich mir die Titel an und dann suche ich mir das mit dem ansprechendsten Umschlag raus. Dann muss natürlich auch noch der Klapptext interessant sein. Und dann wird es eingepackt ;) Lange Vorbereitungen treffe ich eigtl nicht, da ich meine Bücher meistens spontan am Bahnhof einkaufe und da eher impulsiv auswähle.

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Ich mag geschlossene Enden. Da ich mich sehr mit den Personen in den Büchern während dem Lesen identifiziere (was schon etwas seltsam sein kann, wenn der Ich- Erzähler zB ein grausamer Mörder ist ^^) möchte ich, dass ich gemeinsam mit dem Protagonisten die Story beenden kann. Allerdings sind Cliffhanger gut, um Leser zum Nachdenken anzuregen, daher finde ich auch das ab und an nicht übel, weil ich mir danach noch meine Gedanken zum Gelesenen weiterspinnen kann. Was natürlich beim der ersten Variante auch der Fall ist, aber ihr wisst schon wie ich das meine ;)

Morgens, mittags oder nachts lesen?
Immer. Aber meistens im Zug, entweder morgens oder am späten Nachmittag. Vor dem Einschlafen komme ich kaum dazu und das würde dann auch noch immer so lange dauern, dass ich von der Nacht nicht mehr viel hätte ;)

Einzelband oder Serie?
Mein Schicksal ist es, bei einer Serie immer erst einmal den 3. oder 4. Band zu kaufen und dann mit Vorwissen von vorne anfangen zu müssen. Ich mag Einzelbände.

Lieblingsserie? 
Nichts desto trotz mag ich die 3 Bände vom Goldenen Kompass (ich habe damals wie blöde auf die letzten beiden Bände hingefiebert und jedes Mal die armen Buchhänderlinnen hier im Ort damit genervt, wann das jeweilige denn endlich erscheint ^^). Gerne mag ich auch die Bände von Jussi Adler Olsen um Carl Morck und sein Sonderdezernat Q, die Bücher um Leo Demidow von Tom Rob Smith (absolut empfehlenswert) oder aber auch die Bände von Suzannne Frank um Chloe und Cheftu ^^ Diana Gabaldons Feuer und Stein- Saga habe ich auch immer sehr gerne gelesen. Jugend"sünden" waren da übrigens die Reihe "Magic Circle" von Isobel Bird, "Sieben Siegel" von Kai Meyer (die mag ich immernoch sehr ^^) und interessanterweise Animorphs von Katherine Alice Applegate. Absolut unübertroffen aber: Die Scheibenwelt- Romane von Terry Pratchett *-*

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Ohje, gute Frage. Möglicherweise "Am Ende des Regenbogens" von Alan Dean Foster. Oder aber "Der wunderbare Massenselbstmord" von Arto Paasilinna.

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Ohje, keine Ahnung. Im letzten Jahr habe ich so viel Neues entdeckt. Gerne gemocht habe ich die Bücher von Jussi Adler Olsen, die ich bereits erwähnt habe, aber sehr überrascht hat mich "Kind 44" von Tom Rob Smith.

mein "großes" Bücherregal daheim (eins mit 3 Fächern habe ich nich und in Marburg stehen ja auch nochmal 2 ;)  mit 5 Fächern von denen 3 doppelt belegt sind ^^
Welches Buch liest du gegenwärtig?
Im Moment habe ich noch ca 10 Seiten von John Grishams "Testament" vor mir. Mein erster Grisham und ich weiß nicht nicht ganz genau, was ich davon halten soll ;)

Absolutes Lieblingsbuch aller Zeiten?
Kann ich beim besten Willen nicht beantworten. Das ändert sich immer wieder und eigentlich will ich mich da auch nicht festlegen. Habe vieles, das ich sehr gerne erneut lese, auch aus meiner Jugendzeit noch. Aber ich kann ein paar Standartwerke nennen, die ich immer, immer, immer in meinem Bücherschrank stehen haben werde: Momo, eine große, mehrbändige Märchensammlung (Grimm, Andersen und andere) und Moby Dick ;)

Lieblingsautoren?
Siehe vorherige Frage ^^
Aber ich bin ein großer Fan von Terry Pratchett, Tom Rob Smith, Heinz G. Konsalik, Andreas Kurz, Arina Tanemura, Jostein Gaarder ("Der Geschichtenerzähler" kann ich euch nur ans Herz legen), E. T. A. Hoffmann, Anna Seghers, Dan Brown und Ralf Isau ;)


Wie/Was lest ihr? ;)

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