Ein gutgemeinter Tipp: für die nächsten 10 Wochen im Voraus planen und darauf zu vertrauen, dass diese Planung auch ohne größere Katastropen durchführbar ist.. das geht nicht. Niemals. Aber das dachtet ihr euch bestimmt bereits.
Wie ich zu dieser weltbewegenden Erkenntnis komme?
Mit 3-4 Projekten für die kommenden Wochen erschien ich mir gut ausgeplant und fähig, sinnvoll Zeit zu investieren um dann noch sinnvoller auch ein paar Mußestunden mit Freunden und Liebstem einplanen zu können. Wichtiges mit wichtigerem verbinden und gleichzeitig den Uniabschluss erreichen. Challenge accepted. Naja, bisher.
Denn just eine Woche vor Anmeldung meines umwerfend formulierten Bachelorarbeitsthemas (natürlich mal wieder was, über das sich im Grunde noch kein Schwein Gedanken gemacht hat - aber ich liebe das ja. Not. Deswegen sieht mein Germanistik-Hausarbeitsthema noch viel bezaubernder aus -.-) gabs ne lustige Arztdiagnose. Und "lustig" ist hier als eine sarkastisch-ironische Wortmischform zu verstehen. Quasi.
Also, die Diagnose: Fructosemalabsorption. Ja, das ist wie Fructoseintoleranz nur nicht zwingend für immer und auch nicht seit schon immer. Ums mal vereinfacht auszudrücken. Sprich: es ist nicht erblich und kann möglicherweise auch wieder behoben werden. Ob sie oder ob sie nicht wieder das Weite sucht ist eine nette unkalkulierbare Begleiterscheinung eines wesentlichen Wandels, den mein Leben nun seit ca 2 Wochen genommen hat, herbeigeführt durch: Ernährungsumstellung.
Freitag, 12. Juli 2013
Dienstag, 18. Juni 2013
Du musst hier nicht dazugehören, aber such dir, was zu dir gehört..
Meine Serienaffinität ist ja bereits bekannt, dazu muss ich mich nicht mehr groß äußern. Was mich an einer Serie, die ich sehr gerne sehe, am meisten stört, das möchte ich hier kurz anbringen. Es geht um Big Bang Theory. Die Serie mit den sympathischen, aber immer auch etwas merkwürdig erscheinenden Nerds.
Grundsätzlich finde ich das Konzept klasse, ich mag die wissenschaftlichen Anspielungen und auch alles, was sich um Comics, Filme, Serien und ähnliches dreht. Was mir jedoch etwas auf den Senkel geht: "Nerd" zu sein, wird meistens als etwas negatives dargestellt. Man(n) bekommt kein Mädchen ab, sitzt ohne Freunde zuhause, wenn er Freunde hat, dann sind sie "ebenso seltsam" wie er selbst. Es wird negativ präsentiert, wenn jemand Spielfiguren sammelt, Onlinegames zockt oder Silvester auf eine Kostümparty geht. Es geht mir jetzt nicht um die offensichtlichen Vorurteile, die plakativ präsentiert werden, um auf amüsante Art und Weise auf den Vorstellungen der Zuschauer herumzureiten. Diese Zwischensätze stören mich, dieses "schau mich an, ich bin so traurig, weil ich an Silvester ein Green Lantern Kostüm trage" oder "auch Jahre nach der High-School bei den Nerds am Tisch sitze". Warum? Ich mag Kostümpartys an Silvester und wenn die entsprechenden Nerds Freunde sind, warum denn nicht neben ihnen sitzen?
Was ist so viel interessanter an einem Menschen, der auf Fußball steht, gerne Shoppen geht, Kraftsport macht, die Wochenenden in Clubs verbringt oder am liebsten nach Mallorca fliegt, als an einem Menschen, der Comics liest, historische Kostüme bastelt, an einer Konsole zockt, Fantasy-Kartenspiele spielt, auf Larp-Cons geht oder sich mit Freunden zum Tabletop trifft.
Das will mir einfach nicht in den Schädel.
Wenn dann auch noch Blätter wie der Focus die Debatte um PS4 und Xbox One unter Spielzeug auflisten und raten, doch mal wieder Mensch-Ärgere-Dich-Nicht zu spielen, weil das ja auch Spaß mache, dann wundert es mich nicht, dass der Stand von Menschen, die in dieser kreativen Welt und diesen von unterschiedlichsten Medien beeinflussten Hobbies und Vorlieben leben, schräg angesehen werden.
Da ist meiner Meinung nach auch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein bei den betroffenen Personen gefragt, denn warum sollte man sich von anderen, die keine Ahnung von diesem oder jenem bestimmten "nerdigen" Thema haben, vorschreiben lassen, ob das, was man macht, nun angemessen und "erwachsen" ist, oder nicht. Da packt sich der ein oder andere gerne selbst, wie Lennard, in die Opferrolle und zeigt damit zugleich: Die anderen haben doch recht, ich bin ein kleiner, trauriger Nerd.
Grundsätzlich finde ich das Konzept klasse, ich mag die wissenschaftlichen Anspielungen und auch alles, was sich um Comics, Filme, Serien und ähnliches dreht. Was mir jedoch etwas auf den Senkel geht: "Nerd" zu sein, wird meistens als etwas negatives dargestellt. Man(n) bekommt kein Mädchen ab, sitzt ohne Freunde zuhause, wenn er Freunde hat, dann sind sie "ebenso seltsam" wie er selbst. Es wird negativ präsentiert, wenn jemand Spielfiguren sammelt, Onlinegames zockt oder Silvester auf eine Kostümparty geht. Es geht mir jetzt nicht um die offensichtlichen Vorurteile, die plakativ präsentiert werden, um auf amüsante Art und Weise auf den Vorstellungen der Zuschauer herumzureiten. Diese Zwischensätze stören mich, dieses "schau mich an, ich bin so traurig, weil ich an Silvester ein Green Lantern Kostüm trage" oder "auch Jahre nach der High-School bei den Nerds am Tisch sitze". Warum? Ich mag Kostümpartys an Silvester und wenn die entsprechenden Nerds Freunde sind, warum denn nicht neben ihnen sitzen?
Was ist so viel interessanter an einem Menschen, der auf Fußball steht, gerne Shoppen geht, Kraftsport macht, die Wochenenden in Clubs verbringt oder am liebsten nach Mallorca fliegt, als an einem Menschen, der Comics liest, historische Kostüme bastelt, an einer Konsole zockt, Fantasy-Kartenspiele spielt, auf Larp-Cons geht oder sich mit Freunden zum Tabletop trifft.
Das will mir einfach nicht in den Schädel.
Wenn dann auch noch Blätter wie der Focus die Debatte um PS4 und Xbox One unter Spielzeug auflisten und raten, doch mal wieder Mensch-Ärgere-Dich-Nicht zu spielen, weil das ja auch Spaß mache, dann wundert es mich nicht, dass der Stand von Menschen, die in dieser kreativen Welt und diesen von unterschiedlichsten Medien beeinflussten Hobbies und Vorlieben leben, schräg angesehen werden.
Da ist meiner Meinung nach auch ein bisschen mehr Selbstbewusstsein bei den betroffenen Personen gefragt, denn warum sollte man sich von anderen, die keine Ahnung von diesem oder jenem bestimmten "nerdigen" Thema haben, vorschreiben lassen, ob das, was man macht, nun angemessen und "erwachsen" ist, oder nicht. Da packt sich der ein oder andere gerne selbst, wie Lennard, in die Opferrolle und zeigt damit zugleich: Die anderen haben doch recht, ich bin ein kleiner, trauriger Nerd.
Sonntag, 9. Juni 2013
Welcome to the toon town party..
Heute mal zu einem etwas.. nerdigen Thema. Sagt man. Also, dass es nerdig
wäre.
Comics sind etwas, damit hat man entweder von Kindheit an Kontakt - oder eben nicht. Dieses vielseitige literarische Genre wird gerne als geistlos, kindisch und unnütz verschrien, ist jedoch alles andere als das. Derzeit gewinnt die Comicforschung an Universitäten allmählich immer mehr an Raum, doch innerhalb der Gesellschaft bleibt das schlechte Image. Dabei ist der Comic als Medium von ausgewöhnlich hoher Ausdruckskraft und mit seiner Verknüpfung von Text und Bild von besonderer medialer Bedeutsamkeit. Das Medium „Comic“ oder auch „Graphic Novel“ beinhaltet oft so viel mehr als seichte Unterhaltung. Ich möchte besonders einen Zeichner herausgreifen, der mir im Rahmen einer Hausarbeit begegnet ist, mich auf eine Reise ins Comicland geschickt und seither nicht mehr losgelassen hat.
Comics sind etwas, damit hat man entweder von Kindheit an Kontakt - oder eben nicht. Dieses vielseitige literarische Genre wird gerne als geistlos, kindisch und unnütz verschrien, ist jedoch alles andere als das. Derzeit gewinnt die Comicforschung an Universitäten allmählich immer mehr an Raum, doch innerhalb der Gesellschaft bleibt das schlechte Image. Dabei ist der Comic als Medium von ausgewöhnlich hoher Ausdruckskraft und mit seiner Verknüpfung von Text und Bild von besonderer medialer Bedeutsamkeit. Das Medium „Comic“ oder auch „Graphic Novel“ beinhaltet oft so viel mehr als seichte Unterhaltung. Ich möchte besonders einen Zeichner herausgreifen, der mir im Rahmen einer Hausarbeit begegnet ist, mich auf eine Reise ins Comicland geschickt und seither nicht mehr losgelassen hat.
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