Irgendwie fühle ich mich gerade wie eine 70-jährige Omi mit Jetlag. Gestern habe ich ca 13 Stunden in Zügen verbracht, da mich ein Bewerbungsgespräch nach Dresden geführt hat.
War ein seltsamer Ausflug. Nicht nur, weil man sich nach einer Weile in der Stadt wirklich wie in einem Krisengebiet fühlt (das es ja auch ist; auch auf dem Weg habe ich die Ausmaße dieses extremen Hochwassers gesehen - es ist wirklich dramatisch; ich wünsche den Betroffenen und Helfenden viel Kraft), sondern auch, weil die mich ausfragenden Menschen beim Gespräch die unfreundlichsten Personalzuständigen waren, mit denen ich je zu kommunizieren das Vergnügen hatte. Hochgezogene Augenbrauen, gerunzelte Stirn, extratiefes Nachbohren bei Fragen, auf die ich nicht 100% genau antworten konnte. In einer solchen Einrichtung möchte ich gar nicht anfangen oO
Ein Glück, dass ich darauf auch nicht angewiesen war ^^ Exakt, ich hab die Stelle, die ich wollte *-* Endlich, endlich, endlich. Danke an alle, die Daumen gedrückt haben. Das war sehr wirkungsvoll ;) Noch liegt mir der Ausbildungsvertrag nicht vor, aber das ist jetzt nurnoch eine Frage der Organisation vor Ort. Leute, endlich habe ich wirklich eine Perspektive. Das ist unbeschreiblich.
Diese gute Nachricht und die Strapazen von gestern - da sage mal einer, Zugfahren strengt nicht an - haben mich dazu verleitet, den heutigen Tag so entspannt wie möglich anzugehen. Ergo kein Moviemonday, viel Schlaf und ungesundes Essen. Überwiegend Milchreis mit Zimt und Mirabellenkonfitüre *-*
Hach ja.. Und Serien. Ini hat mich auf Pretty Little Liars aufmerksam gemacht. Eine Serie, die im Endeffekt wie der unfertige Krimi-Entwurf von Gossip Girl wirkt, allerdings in einer Vorstadt. Begeistert bin ich nicht, aber sie eignet sich sehr gut für nebenbei und ist zudem nicht zu kompliziert. Und natürlich möchte auch ich gerne wissen, wer denn nun A. am Ende ist ^^
Zur Erklärung: 5 Freundinnen verbringen eine Nacht in einer Scheune. Als sie aufwachen, fehlt eine von ihnen - Alison. Am Jahrestag ihres Verschwindens wird ihre Leiche gefunden und die Mädchen bekommen merkwürdige Nachrichten, die alle mit A. unterschrieben sind. Das ist deswegen so dramatisch, weil sie viele dunkle Geheimnisse haben, die nun aufzufliegen drohen.
So ungefähr ;) Die Charaktere sind leider etwas oberflächlich gezeichnet, die Problematiken sehr vorhersehbar. Aber wie gesagt: zur Entspannung nicht übel ^^
Im Endeffekt ist das ohnehin nur der Anlauf zur Bachelorarbeit, die ich demnächst hoffentlich endlich anfangen kann. Das Thema muss noch fertig formuliert werden und ich brauche noch Nachricht von meinen Hausarbeiten - die endlich alle fertig sind, yes! - dann kann ich starten. Gut ist dabei: Durch den Ausbildungsplatz habe ich keinen Druck mehr, damit 100% durch zu kommen. Natürlich will ich es und es wäre dumm, die vergangenen 4 Studienjahre in den Wind zu schießen, aber ohne ein "ohne den Abschluss findest du nie was"-Gefühl fällt das doch alles viel leichter.